Language and login selector start
Language and login selector end

Gruppenausstellung: 48:08:59 N / 11:33:42 E - München (vorbei)

23 Oktober 2010 bis 18 November 2010
  48:08:59 N  / 11:33:42 E - München
Hanna Nitsch Cäcilia, 32 x 24 cm, 2010
 
  Galerie Martin Mertens

Galerie Martin Mertens
Linienstraße 148
10115 Berlin
Deutschland (Stadtplan)

E-Mail senden
tel +49 (0)30 - 440 433 50
www.martinmertens.com


Die zweite Gruppenausstellung zur Eröffnung unserer neuen Räume in München (der Titel bezeichnet die GPS Position der Galerie) konzentriert sich thematisch auf die Darstellung des menschlichen Körpers und des Figurenbildes.

Antje Blumenstein bindet in ihren Malereien Porträts junger Männer, die einem westlichen Schönheitsideal entsprechen, in entweder sehr kitschige, barockisierende und ornamental überladene Raumsituationen oder in einen arabischen Sakralraum ein. Gerahmt und hinter Glas wirken sie entrückt und überhöht.

Die zarten Kinderporträts von Hanna Nitsch, die sie in Aquarelltechnik ausführt "...wirken zunächst harmlos und wecken Erwartungen an idyllische oder kindhafte Situationen, die sie aber durch befremdliche Elemente subversiv unterläuft. Der virtuose Wechsel im Einsatz der Tusche provoziert unterschiedliche Sichtweisen und wechselt zwischen Verletzlichkeit, Gebrochenheit und latenter Aggressivität... Die Gruppierung der Motive an der Wand betont das kindlich-spielerische Element, doch lassen die diversen Querverbindungen des Unheimlichen mit dem Idyllischen den Betrachter tief berührt und vor allen Dingen beunruhigt zurück."

Auch Steffi Weigels Zeichnungen, Aquarelle und kleine Ölbilder - zum Teil - gemalt auf den massiven Holzpaneelen historischer Kirchenbänke, behandeln häufig das Thema Kindheit. Ihre Figuren wirken eigenartig mystisch und melancholisch und bekommen fast die Anmutung zeitgenössischer Ikonen.

Erik Andersens im Raum hängende Tonskulptur zeigt zwei ineinandergreifende Hände, in die der Besucher von beiden Seiten hineingreifen kann, um im Innern allerdings feststellen zu müssen, dass es unmöglich ist sich tatsächlich die Hand zu reichen und das äußere Wunsch-/Bild real werden zu lassen.

Seit vielen Jahren erforscht der spanische Maler Santiago Ydáñez das eigene Gesicht in vielen Varianten und Sichtweisen. Schnell, kraftvoll und sehr dynamisch gemalt, bieten seine großformatigen Selbstporträts sehr eindrucksvolle, intensive Studien des eigenen Erscheinungsbildes.

Von Miriam Vlaming (deren Einzelausstellung in Berlin noch bis zum 30.10. zu sehen ist) zeigen wir eine neue Arbeit, die fünf Kinder/Jugendliche am Strand zeigt. Vlaming überlagert in ihren Bildern viele Farbschichten in der historischen Maltechnik der Eitempera, deren Wasserlöslichkeit es ihr ermöglicht die Schichten immer wieder abzuwaschen und so den für Ihre Handschrift typischen wolkigen Farbraum zu erreichen.

  • ArtFacts.Net - Ihr erfahrener Kunst-Dienstleister

    Seit dem Start in 2001 hat ArtFacts.Net™ in Zusammenarbeit mit internationalen Kunstmessen, Galerien, Museen und Künstlern eine anspruchsvolle Künstlerdatenbank entwickelt.