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Gruppenausstellung: 8 x Pavillon (vorbei)

26 April 2002 bis 21 Juni 2002
  8 x Pavillon
Johannes Schlichting: "Andacht", 2002, Farbstift auf Papier, 63 x 90 cm
 
  Emmanuel Walderdorff Galerie

Emmanuel Walderdorff Galerie
Bismarckstraße 70
50672 Köln
Deutschland (Stadtplan)

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tel +49-(0)221-80 11 82-4
www.walderdorff.net


Der Pavillon Schloss Molsberg wurde in den Jahren 1734-35 als oktogonaler Gartenpavillon mit acht Fenster- und Türöffnungen erbaut. Nach einer aufwendigen Restauration wurde das Ausstellungsprojekt im Sommer 1998 mit Franz Stähler eröffnet. Ziel war es, durch eine fruchtbare Konstellation zwischen Künstlern, Pavillon und Umgebung eine Verbindung zwischen zeitgenössischer Kunst und alter Baukultur vor Ort zu entwickeln. Jährlich findet eine Sommer- und eine Winterausstellung statt.

Die Ausstellungsreihe im Westerwald zeigt bis Ende Mai 2002 die achte Ausstellung "Nachtstück" von Johannnes Schlichting. Aus diesem Anlaß werden alle acht Künstler mit einer Arbeit in der Emmanuel Walderdorff Galerie gezeigt. Die Gruppenausstellung soll verdeutlichen, wie acht verschiedene zeitgenössische Kunstansätze unter dem Kuppeldach des Pavillons Platz gefunden haben. Es handelt sich also nicht um eine homogene Gruppenausstellung, sondern der Reiz liegt darin, eine Vielfältigkeit aufzuzeigen, die sich an einem Ort vereint hat.

In der Ausstellung "8 x Pavillon" werden die Künstler jeweils eine neue Arbeit zeigen, die eine konzeptionelle Verbindung zum Pavillon hat.
Philipp Schönborn ist mit einer Photoarbeit, auf der Mutter Mira zu sehen ist, vertreten, denn sie war für ihn der Ursprung zu seiner Pavillon-Arbeit "Tempel der Himmlischen Weisheit" im Winter 1998/99.
Roland Schappert zeigt eine Diainstallation. Dabei greift er auf das damalige Material der Pavillonausstellung zurück. Er wird postkartengroße Stills aus "Mord im Hochformat" auf die Plexiglasscheibe projizieren, die damals eine Tür im Pavillon ersetzte.
Julia Schrader stellt einen blauen Buddha aus, zu dem sie durch die Ausstellung "Tempel der himmlischen Weisheit" von Philipp Schönborn inspiriert wurde.
Bei Heather Sheehans neuer Arbeit kann man den Eindruck gewinnen, als habe sich ein "Embryo" aus der Pavillonausstellung von "Father" getrennt und sei in gleichbleibender Form selbständig weiter gewachsen.

Zur Ausstellung wird der Katalog "Die Ersten Acht" erscheinen.

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