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Gruppenausstellung: Alexandra Berlinger, Wolfgang Fiel - ICH HASSE MEINE NACHBARN (vorbei)

7 April 2007 bis 10 Mai 2007
 
 
  Galerie Lisi Hämmerle

Galerie Lisi Hämmerle
Anton-Schneiderstr. 4a
6900 Bregenz
Österreich (Stadtplan)

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tel +43 (0)664 - 528 82 39
www.galerie-lisihaemmerle.at


Alexandra Berlinger, Wolfgang Fiel

Samstag, 7. April, 20.00 Uhr, mit Buchpräsentation*

Zur Ausstellung spricht: Winfried Nussbaummüller

Ausstellung

Auch in ihrer aktuellen Ausstellung „Ich hasse meine Nachbarn“ behandeln tat ort den Umgang mit Konflikten - die Überwindung von Konfliktscheu durch eine künstlerische Übersetzung in Form von Entwürfen alternativer Realitäten, in denen Gefühlen wie Ohnmacht, Unterdrückung oder Rache gewissermaßen spielerisch Ausdruck verliehen wird. Modellwelten bieten den entsprechenden Simulationsraum, deren „Realität“ aber angedeutet und skizzenhaft bleibt. Bedrängnis und Handlungszwänge werden durch Maßstabssprünge in neue Perspektiven überführt: Plötzlich diese Übersicht, aber mitten im Leben.

Ausgangspunkt für die Arbeit in Bregenz war ihr Artist in Residence- Projekt an der Fundación Bilbao Arte mit dem Titel „San Frantzisko. El Mundo.“, der sich auf den Namen der Straße bezieht in der sie für die Dauer ihres Aufenthaltes gewohnt haben. Ein Teil dieser Arbeit bestand aus Papiermodellen ihres unmittelbaren häuslichen Umfelds. Treppenhaus, Schlafzimmer und dessen straßenseitig gelegener Balkon, vom dem aus die geschäftigen Aktivitäten an der gegenüberliegenden Hausecke gut zu beobachten waren, wurden zu „Modelleinsichten“ für eine kurze Animation, mit der sich Berlinger, Fiel auf ihre Art für Lärm und Schmutz „rächten“.

Für die Ausstellung in Bregenz werden tat ort neben dieser Animation und 6 in Bilbao entstandenen Fotoarbeiten lokale Gegebenheiten miteinbeziehen. Das Video „Violent incident“ von Bruce Nauman, dient ihnen dabei alsVorlage für ein „Remake“, das anders als im Orginal die Szene nicht in einem neutralen Bühnenraum spielen lässt, sondern in den modellhaften 1:1- Nachbau eines Wohnzimmers der Bregenzer Achsiedlung verlegt. Die Requisiten des Orginals, ein Tisch und zwei Stühle sind der baulichen Struktur der Achsiedlung nachempfunden und damit gewissermaßen eine benutzbare Interpretation auf anderer Maßstabsebene. Das Video wird während der Ausstellungsdauer in der Galerie entstehen.

tat ort freuen sich zu diesem Anlass ihr soeben im Verlag SpringerWienNewYork erschienenes Buch INWENDIG präsentieren zu dürfen.

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