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Einzelausstellung: Alexandra Ranner - Nebenmeer (vorbei)

10 September 2010 bis 23 Oktober 2010
  Alexandra Ranner - Nebenmeer
Raum III, 2010, C-Print, gerahmt, 80 x 140 cm
 
  Galerie Mathias Güntner

Galerie | Mathias Güntner
Admiralitätsstraße 71
20495 Hamburg
Deutschland (Stadtplan)

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tel +49 (0)40 41 91 95 90
www.mathiasguentner.com/de


A L E X A N D R A R A N N E R
Nebenmeer

Einladung zur Eröffnung
Donnerstag, 9. September 2010, 19.00 Uhr

Ausstellungsdauer: 10. September – 23. Oktober 2010
Mi – Fr 12.00 – 18.00 Uhr, Sa 12.00 – 15.00 Uhr
Gemeinsame Saisoneröffnung aller Galerien der Fleetinsel.

Alexandra Ranner (*1967 in Osterhofen, lebt in Berlin) arbeitet mit doppeltem Boden. Sie stellt real begehbare Großskulpturen oder kleinere Raummodelle her, schafft fotografische Abbildungen von selbst gebauten Räumen, spielt mit einer Realitätsebene, für die das Modell selbst die Vorlage bietet. Man könnte in ihrer Arbeit auch von einer „Raum-Umkehr-Situation“ sprechen. Verdoppelungen, Verzerrungen, Spiegelungen sind Teil ihrer künstlerischen Strategie.

Die Video-Arbeiten von Alexandra Ranner sind seltsam verrätselt und unterlaufen herkömmliche Erzählstrukturen. In ihrem aktuellen Video Silencio Súbito (Mann), das den Ausstellungsraum der Galerie dominiert, lauscht ein Mann angestrengt in die absolute Stille hinein. Der Raum ist karg ausgestattet. Ein Vorhang, der seitlich zu erkennen ist, bläht sich skulptural auf. Plötzlich und unerwartet wird die über dieser Szene lastende Stille zerrissen. Ranner spielt auch hier mit der diffusen Erwartungshaltung des Betrachters und führt eine Art leer laufende Suspense vor.

Alexandra Ranner ist seit 2007 Professorin für bildende Kunst an der UdK Berlin. Ihre Arbeiten wurden u. a. in folgenden Institutionen gezeigt: Arsenale (49. Biennale in Venedig), Statements (Förderkoje Art Basel), 1. International Triennale of Contemporary Art Yokohama, Kunstmuseum Wolfsburg, Kunsthalle Münster, Kunstmuseum Bochum, Kunstverein Hannover, Museo de Bellas Artes de Santander, MUMOK Wien... Aktuell ist ihre Arbeit auch im MARTa Herford, in der Ausstellung „Unsichtbare Schatten – Bilder der Verunsicherung“, zu sehen.

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