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 Andrea Holzinger, "Geisha I" | | |
ANDREA HOLZINGER
Geisha
Ölbilder
Eröffnung der Ausstellung am Freitag, 19.10.2007 ab 19 Uhr
Galerie Michaela Stock, Schleifmühlgasse 18, 1040 Wien
Dauer der Ausstellung: 20. Oktober 2007 - 01. Dezember 2007
Öffnungszeiten: Di-Fr. 15.00-19.00 Uhr Sa.11.00-15.00 Uhr
„Jede Geisha ist wie eine Blume - anmutig, biegsam und stark" Mineko Iwasaki war mehr als ein Jahrzehnt Japans berühmteste Geisha
Die Geisha ist eine Ikone der japanischen Kultur und eine Art personifiziertes Japan, typischer noch als Sushi oder Kirschblüten. Das liegt vor allem daran, dass die Geishas sich bewusst nicht verändert und der zunehmenden Prägung durch den Westen unterworfen haben.
Andrea Holzinger(*1963, Innbruck/Österreich), Oberhuber-Schülerin, hat nun einen ganzen Werkzyklus diesem Thema gewidmet. Die Bilder wirken auf den ersten Blick klischeehaft. Die Geishas werden mit weiß geschminktem Gesicht, bunten Kimonos und mit einem Fächer in der Hand dargestellt.
Trauen wir nicht dem schönen Schein, der betörenden Farboberfläche, den friedlichen Szenen. Werfen wir einen Blick dahinter; wenden wir den Blick von dem prächtigen Gewand und schönem Äußeren auf die innere Schönheit der Geisha, die die Künstlerin einzufangen versuchte. Dabei entdecken wir nicht nur die vordergründige und innere „Schönheit" dieser Bilder, sondern manchmal durchaus auch Verstörendes.
In der Werkgruppe „Geisha" werden einzelne Figuren immer wieder vor einem meist unbestimmt bleibenden Bildhintergrund gestellt. Sowohl die Komposition als auch die differenzierte Farbgebung verleihen den Bildern dabei eine ganz eigene Stimmung. Doch vor allem ist es die Farbe, die für die intensive Leuchtkraft der Gemälde sorgt und den Blick förmlich hinter das Sichtbare zieht. Farbkorrespondenzen bestimmen die Komposition. Neben einer großen Bandbreite verwandter schwach gesättigter Farbtöne, setzen leuchtende Farbflächen dissonante Akzente. Die Darstellung changiert zwischen Detailgenauigkeit und summarischer Vereinfachung. Der fast unsichtbare Pinselstrich betont die Körperlichkeit und Präsenz der Figuren und die gleichzeitige leichte Unschärfe macht sie zu einer momenthaften Erscheinung und lässt ihre Bewegungsabläufe somit erstarren. Trotzdem wird die Bewegung zu einem der tragenden Kompositionselemente, da sie durch die Körperhaltung und Ausrichtung der Frau im Bild immanent ist. Somit wirken die Figuren einerseits visuell erfassbar, andererseits bleiben sie aber geheimnisvoll |