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Einzelausstellung: Andreas Wegner - Old Abstraction (vorbei)

7 September 2012 bis 20 Oktober 2012
  Andreas Wegner - Old Abstraction
Andreas Wegner, #4, 2010-2011, Silbergelatineabzug auf Barytpapier, 100x140 cm
Courtesy Petra Rinck Galerie
 
  PETRA RINCK GALERIE

PETRA RINCK GALERIE
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40233 Düsseldorf
Deutschland (Stadtplan)

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Pressetext Andreas Wegner:

.........Im letzten Jahrzehnt kulminierten in der Kunst die Fragen nach den grundlegenden Mitteln des Präsentierens. In vielen Fällen wurde das „Display" zum Ausweis kritischen Bewusstseins. Selten wurde das Thema so durchdrungen und in derartig vielfältiger Weise kritisch hinterfragt wie von Andreas Wegner. In seiner ersten Einzelausstellung in der Petra Rinck Galerie wirft er einen Andreas Wegner forschenden Blick auf die einzelnen Bausteine des Ausstellens. Dabei gründen diese Arbeiten auf der Beschäftigung mir theoretischen Grundlagen gesellschaftlicher Ordnung.

Zeigt neben Skulpturen fotografische Arbeiten aus den Jahren 2010 bis 2012. Die Fotografien erzeugen durch die Verwendung des nicht mehr handelsüblichen Trägermaterials Barytpapier, und ihrer unretouchierten Fassung, die Anmutung von Versuchsanordnungen, und eine Stimmung, die an historische Aufnahmen aus den 1920er Jahren erinnert. Ihre nüchternen Titel, einerseits eine schlichte Nummerierung, dann Glassockel 2-0 oder hand up display scheinen darüber hinaus auf Testaufnahmen zu verweisen. Ihr Reduktionismus deutet auf die Suche nach den grundlegenden Bausteinen ästhetischer Systeme, die man vor einem Jahrhundert mit dem Bauhaus und den ihm nahe stehenden Akteuren verband. Die nummerierten fotografischen Arbeiten zeigen Kombinationen prismenartiger Gebilde, man könnte auch ein einzelnes Objekt vermuten, das von mehreren Seiten aufgenommen wurde. Die mit Glassockel titulierten Fotografien zeigen nur durch Linien und Klebestellen aus dem schwarzen Hintergrund hervortretende, transparente Objekte, die äußerst provisorisch konstruiert scheinen. Die Reihe hand up display verweist ebenso direkt auf das Zeigen, wie auf das Übermitteln von Botschaften mit den Händen als Urform des Präsentierens.

Die skulpturalen Arbeiten, wie "Brillen" und "Andy" spiegeln die Präsentationsformen in Kaufhaus und Einzelhandelsgeschäft und zeigen die zum Teil bizarren Möglichkeiten die Waren zu präsentieren und die Kunden zum Kauf zu bewegen. ....

(Brigitte Franzen)

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