Anishka Paine
Second Life Paintings
Malerei
Galerie Rothamel Erfurt
20. Oktober bis 17. November 2007
Zur Eröffnung am Samstag, 20. Oktober um 21 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.
"Don't look at the idoru's face. She is not flesh; she is information. She is the tip of an iceberg, no, an Antarctica, of information. Looking at her face would trigger it again: she was some unthinkable volume of information. She induced the nodal vision in some unprecedented way; she induced it as narrative..." (William Gibson, Idoru)
Die Künstlerin Anishka Paine ist eine digitale Schöpfung, eine Bewohnerin des Second Life. Ihre Kunst jedoch ist analog. Sie malt realistisch, mit Ölfarben und Acryl auf Leinwand. Sie bildet das virtuelle Licht ihres Alltags ab und Ihre Streifzüge durch die Amüsierviertel, in denen es immer Abend ist.
Was tun, wenn das Leben zu öde wird? Oder zu anstrengend? Man sucht sich ein anderes.
Second Life war das große Thema Anfang diesen Jahres, und die Medien sahen in dem Online-Spiel die Zukunft des Internets.
Wahrscheinlich hatten sie sogar recht. Second Life sieht so aus, wie William Gibson, der SciFi-Gott der achtziger Jahre, sich das Internet der Zukunft vorstellte. Nicht diese schnöde Tabellensammlung, die wir haben, sondern groß, bunt, dreidimensional, voller Verlockungen und Gefahren. Eine Welt, so wirklich, daß der Surfer ("Konsolen-Jockey") sogar darin umkommen konnte.
Der Boom ist rum. Die Vision bleibt, und mit ihr einige Bilder, die aus dem Second Life ins First Life gespült wurden. Rätselhafte Artefakte einer virtuellen Künstlerin, einer Dame, die nur als Avatar existiert... Anishka Paine.
Mehr Informationen: www.rothamel.de |