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Gruppenausstellung: Axel Huber / Hans Weigand (vorbei)

25 Oktober 2006 bis 26 November 2006
  Axel Huber / Hans Weigand
Axel Huber / Hans Weigand
 
  Galerie 422

Galerie 422
An der Traunbrücke 9 - 11
4810 Gmunden
Österreich (Stadtplan)

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tel +43-(0)7612-62 668
www.galerie422.at


AXEL HUBER / HANS WEIGAND

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG
: Mittwoch, 25.10. 2006 19.30 Uhr

AUSSTELLUNGSDAUER : 25.10. 2006 - 26.11. 2006

KURZTEXT ZU HANS WEIGAND
Weigands spartenübergreifende Arbeitsweise erstreckt sich von Malerei, Skulptur, Fotografie, Film und Video, über Musik, Druckgrafik, bis zu Typographie, Architektur, Design, Buchproduktion und dem Einsatz des Computers als technisches und ästhetisches Mittel. Dabei gibt es keine Entwicklung von einem Medium zum anderen, sondern er überschreitet kontinuierlich die Grenzen zwischen Techniken und Medien und arbeitet parallel in allen Bereichen. Es entsteht eine Vernetzungsstruktur, die unablässig Verweise produziert, neue Perspektiven eröffnet und sich durch Non-Linearität, Crossover und das Ineinandergreifen von High und Low auszeichnet und die Durchgängigkeit und -lässigkeit parallel existierender Welten verdeutlicht. Er surft zwischen psychedelischen, popkulturellen, jenseitigen, sphärischen, transzendentalen und fiktionalen Universen und rückt das, was man als "reale Welt" bezeichnet, in einen variablen Kontext, sodass deren Absurdität erkennbar wird und er Verankerungen in vermeintlich festen Strukturen den Boden entzieht.

Weigands Strategie der Realitätsbefragung erfolgt im Spannungsfeld zwischen Banalität und Hintergründigkeit. Dem konzeptuellen Ordnungswillen steht sein Interesse am Prinzip der Verflüssigung, Flüchtigkeit seine Akzeptanz des Chaos und der Hybridität entgegen. Reflexion von Mythen, Dogmen, Ideologien oder Messages beinhaltet seine Arbeit ebenso wie Behauptungen von Wissen und Information in Frage gestellt werden, wobei deren Manipulation und Suggestionskraft als Marktstrategie sichtbar gemacht wird.


KURZTEXT ZU AXEL HUBER
Nicht an der Abgeschlossenheit oder gar Auratisierung eines Kunstwerks ist Axel Huber (geb. 1955, CH) gelegen. Flüchtigkeit, Ortlosigkeit, Hybridität sind Kennzeichen seiner Arbeit. Ausgehend von der Auseinandersetzung mit der Verweigerung jeglicher Einvernahme von Talent, Zeit, Kapital und Leben bei den Situationisten um Guy Debord entzieht Huber sich auf eine andere Weise der kapitalistischen Spektakelgesellschaft. In seiner eigenen permanenten Ortsveränderung ist es nicht seine Weltwahrnehmung, sondern die Untersuchung medialer Mythenbildung und der Prozess der geschichtsträchtig werdenden Ortszuweisung, denen er auf der Spur ist. In präzisen Schnellschüssen erzählt er uns eine Geschichte, die nur Eingeweihten bekannt ist. Sie bleibt also ohne narrativen Gehalt bei gleichzeitiger Ereignishaftigkeit, d. h. er fixiert den Ort und enthebt ihn im selben Moment jeder Festlegung. Waren es bisher S/W-Fotografien, die den Eindruck des Historischen und Dokumentarischen aufwiesen, so löst er in seinen Farbfotos die Orte vom Nimbus des Geheimnisvollen und ironisiert die auf dem Kunstmarkt boomende Fotokunst.

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