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Gruppenausstellung: Babette Berger - Hannes Broecker - Andreas Nann Malerei (vorbei)

8 Oktober 2010 bis 20 November 2010
  Babette Berger - Hannes Broecker - Andreas Nann Malerei
 
  annex14 - Raum für aktuelle Kunst

annex14
Junkerngasse 14
3000 Bern
Schweiz (Stadtplan)

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tel +41 (0)44 - 202 44 22
annex14.com


Vernissage: Do. 7.10.2010, 18 Uhr

annex14 freut sich, mit Babette Berger (*1964, CH), Hannes Broecker (*1980, DE)und Andreas Nann (1969, DE) drei aktuelle Malereipositionen vorzustellen, die sich in unterschiedlicher Weise im Grenzbereich von reiner und gegenständlicher Malerei bewegen. Arbeiten von Andreas Nann waren 2005 und von Hannes Broecker 2008 erstmals in einer Einzelausstellung bei annex14 zu sehen.

Babette Berger macht immer wieder unspektakuläre Dinge aus ihrer alltäglichen Umgebung zum Gegenstand ihrer Malerei. Dabei lässt sich eine Vorliebe für Vorlagen erkennen, in denen die Tendenz zur Bildung von Musterungen, von Reihungen und Texturen schon angelegt ist. In ihren neuen Arbeiten sind es Schnurknäuel und ein Schottenstoff ähnliches Muster, die auf der Leinwand eine doppelte Existenz führen, als Motiv und als rein malerische Elemente, als mehrfarbige Linien und flächig-räumliches Gewebe.

Hannes Broecker findet seine Motive und Anregungen im urbanen Umfeld: Graffiti und Parolen auf Hauswänden und Betonmauern, Baumaterialien, Teer, Sperrholz und verlassene Matratzen, Farbcodierungen wie die der Zebrastreifen, Spuren von Farbbeutel-Attacken und spiegelnde Fassaden, die von Aggression, Ohnmacht und Macht erzählen. Der Künstler verwendet, transformiert und variiert dieses Material in vielschichtige Reflexionen über die Malerei und über soziale und urbane Phänomene.

Andreas Nann arbeitet mit geometrisch-konstruktiven und mit an den Expressionismus erinnernden Ansätzen, mit denen er ebenso verführerische wie widersprüchliche Farb- und Bildräume erzeugt. Diese spielen an auf historische Referenzen, auf modernistische wie romantische. Der Künstler prüft und untersucht ihre Aktualität für heute, während er mit dem unruhigen Oszillieren zwischen durchdachter Form und emotional aufgeladener Stimmung, räumlicher Tiefe und Bildoberfläche an existentielle Erfahrungen rührt.

Für weitere Informationen und Bildmaterial wenden Sie sich bitte an Suzanne B. Friedli (079 248 98 94) oder Elisabeth Gerber (079 574 55 36)

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