Eröffnung am Donnerstag, dem 23. Februar 2006 um 19.30 Uhr
Die Künstlerin ist anwesend
Zur Ausstellung spricht Mag. Carl Aigner, Dir. NÖ Landesmuseum St. Pölten
Mit Ironie und kräftigen, leuchtenden Farben hält Berenice Darrer die Menschen in den Bildern fest. Blickfang sind Frauenfiguren. Die laszive Pose der Schönen gilt nicht dem Betrachter und lädt ihn doch ein - ins Bild. Pralle Körperteile sind die Köder einer Falle, die sich im Witz auflöst, ehe sie zuschnappt. Das Begehren, das nicht erfüllt wird, entlädt sich in versöhnlicher Ironie.
Berenice Darrers Malerei übernimmt Vorlagen - Waldes Schifahrer oder Hokusais Holzschnitte - und setzt Frauenfiguren als kecke, absurde Klischees in ehrwürdige Kunstlandschaften. In diesen Traumflächen wird das Original zum Rahmen der Schablone und das Versatzstück mit Sehnsucht aufgeladen. Es gibt noch Glück im Klischee. Die Ölmalereien der jungen Künstlerin faszinieren durch ihren ungezwungenen Umgang mit den banalen Dingen des Alltags.
Kurzbiografie
1976 in Windhoek, Namibia geboren
1982 Übersiedlung nach Wien
1995-2000 Studium an der Universität für Angewandte Kunst in Wien. (Chr. L. Attersee)
2000 Diplom mit Auszeichnung
Lebt und arbeitet in Wien
Diverse Ausstellungen im In- und Ausland
Preise:
1997 1. Preis im Wettbewerb des Art Collectors Club
Preis des Wiener Roten Kreuzes
Vederjak-Hohenegger Preis
2000 Förderungspreis des Landes NÖ zur Diplom Arbeit
2002 Erster Preis der Fachjury beim Renault ART Award |