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Gruppenausstellung: Christian Eisenberger / Ronald Kodritsch / Deborah Sengl (vorbei)

1 September 2012 bis 7 Oktober 2012
  Christian Eisenberger / Ronald Kodritsch / Deborah Sengl
Christian Eisenberger
o.T. 2011/2012
Mischtechnik auf Leinwand
120x120
 
  Galerie 422

Galerie 422
An der Traunbrücke 9 - 11
4810 Gmunden
Österreich (Stadtplan)

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tel +43-(0)7612-62 668
www.galerie422.at


TEXT ZUR AUSSTELLUNG

Das Team der Galerie 422 freut sich, Ihnen neue Arbeiten von drei jungen aufstrebenden Künstlerpersönlichkeiten präsentieren zu dürfen, und zwar von: Christian Eisenberger (*1978), Ronald Kodritsch (*1970) und Deborah Sengl (*1974).

In ihren künstlerischen Ausdruckweisen könnten die drei kaum unterschiedlicher sein, doch einen gemeinsamen Nenner vermag man vielleicht in der Auseinandersetzung und kritischen Hinterfragung des "Homo sapiens" finden.

Christian Eisenbergers Werk ist bereits sehr umfangreich, doch durchzieht die vielen einzelnen Facetten kaum ein roten Faden, die Werkserien dieses "All-over" Künstlers gelten eher als nicht-linear. Gewisse Ideen und Motive sind jedoch in seinen Arbeiten immer wieder deutlich zu erkennen. Seine expressiv-gestischen Malereien, welche bei dieser Ausstellung gezeigt werden, muten meist von der Farbigkeit heiter und fröhlich an. Bei intensiver Auseinandersetzung lassen sich Umrisse eines Gesichtes erkennen. In diesen schemenhaften Gesichtern kann man unterschiedliche emotionale Zustände ablesen. Durch den pastosen Farbauftrag und/oder die Verwendung von Silikon erhält die Arbeit zudem Dreidimensionalität. Wer mag dies wohl sein? Diese Fragen bleiben offen.

Neben den Malereien zeigen wir Raucharbeiten, Collagen und Zeichnungen. Ferner gibt es zwei Gemeinschaftsarbeiten von Christian Eisenberger und Ronald Kodritsch zu sehen.

Ronald Kodritsch kann ebenfalls wie Christian Eisenberger als "All-over" Künstler bezeichnet werden. Er arbeitet u.a. mit Medien wie der Zeichnung, Malerei, Fotografie und dem Film. Seine Arbeiten zeichnen sich durch sehr persönlich sarkastische Stellungnahmen zum aktuellen Geschehen und zur Gesellschaft aus.

Mit den Worten von Mag. Florian Steininger:

"Der Künstler wandelt träumerisch durch seine persönlichen Paradiese, die zugleich an der harten banalen Realität zerschellen, die er mit Sarkasmus reflektiert."

In der aktuellen Ausstellung präsentieren wir vor allem seine Zeichnungen und Mischtechnikarbeiten. Bemerkenswert auch die Titel seiner Arbeiten, welche zum Schmunzeln, Nachdenken, und Staunen verleiten.

Deborah Sengls Arbeiten werden der Concept Art zugerechnet. Ihr Werk kreist in den verschiedensten medialen Ausführungen um das Thema der Tarnung und der Täuschung. In unserer Ausstellung präsentieren wir Arbeiten aus verschiedenen Serien, wie zum Beispiel "Family Affairs", "Little Darling", "Toter Winkel" etc. Beispielsweise bei der Serie "Little Darling" sind auf den ersten Blick niedliche Babys in unterschiedlichsten Posen dargestellt. Jedoch sieht der Betrachter auf den zweiten Blick in kein Babygesicht, sondern in die Schnauze eines Hundewelpen.

In Deborah Sengls Arbeiten werden die Fragen nach Identität, aber auch nach Camouflage, Pastiche und Maskerade auf das Tierreich übertragen, gleichzeitig wird der gesamte Komplex "Opfer gegen Täter" untersucht.

"Diese Tarngeschichten bleiben mein Hauptthema: Wie geht der Mensch mit sich um? Wie mit anderen? Wie mit Tieren? Gentechnologie, Klonen - da liegt noch ungeheures Potenzial, da kann ich forschen. Es geht um Gedanken für die Zukunft."

(Deborah Sengl)

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