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Einzelausstellung: Christine Philipp - "das tv-kabel so breit" (vorbei)

8 Juni 2002 bis 20 Juli 2002
  Christine Philipp -
Christine Philipp, Krefeld - Haltestelle (Ausschnitt), Öl auf Nessel,
210 x 250 cm
 
  Galerie Jarmuschek+Partner

Galerie Jarmuschek+Partner
Halle am Wasser - Invalidenstrasse 50/51
10557 Berlin
Deutschland (Stadtplan)

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tel +49 (0)30 - 28 59 90 70
www.jarmuschek.de


Christine Philipp

„das tv-kabel so breit“




08. Juni – 20. Juli 2002 Mittwoch – Freitag : 14-19.00 Uhr
Eröffnung: 14. Juni 2002, 19 Uhr Samstag : 11-17.00 Uhr

Galerie Jarmuschek und Partner (Sophienstraße 18, 10178 Berlin-Mitte) zeigt in der Ausstellung „das tv-kabel so breit“ vom 08. Juni bis 20. Juli 2002 neue Bilder der Künstlerin Christine Philipp.

Von Menschen für Menschen gemacht und doch völlig menschenleer sind die Lebensräume in den Bildern von Christine Philipp. Unwirtlich-unwirklich sind diese Spiegelkabinette, die aus einer Schichtung von farbigen Reflektionen in Glasflächen entstehen. Diese Form von Malerei ist kaum denkbar ohne Bildformen und Sehweisen, welche die Fotografie hervorgebracht hat. Sie bleibt jedoch nicht in deren Bann verhaftet, sondern scheint vielmehr durch die Fotografie hindurchgegangen zu sein, um Variationen auf ein beständiges Thema der Malerei vorzuführen: die Spannung zwischen imaginären Räumen, der Materialität der Farbe und der unauflöslichen Oberfläche des Bildes.

Der vermeintlich distanzierte Blick auf die Dinge verstrickt den Betrachter in ein Vexierspiel und stellt ihn zwischen die Schichten des Bildraums. Die zugleich transparenten und reflektierenden Glasscheiben von Fenstern oder Fassaden scheint man unmittelbar vor sich zu haben. Was sich wie in einem flüchtigen Moment in ihnen spiegelt, wären dann Fragmente einer Realität im Rücken des Betrachters. So entwerfen die Malereien einen Raum außerhalb des Bildes. Kaum spektakulär und doch fremd in seinen Schichten und Brechungen. Vollkommen menschenleer reflektieren sie Lebensformen und –ideale; variieren auf irritierende Weise das Versprechen von Mobilität und Kommunikation in unseren urbanen Strukturen.

Die 1971 in Berlin geborene Malerin studierte an der Kunstakademie in Düsseldorf bei Prof. Jan Dibbets und absolvierte Anfang 2002 erfolgreich ihre Meisterschüler-Prüfung. Im Jahr 2000 gehörte Sie zu den Finalisten des UBS ART AWARD. Im Juni 2002 nahm sie an der Endausscheidung des Bergischen Kunstpreises in Solingen teil.

Nach ihrer erfolgreichen Präsentation auf der diesjährigen „Kunst Zürich“ und der „Art Frankfurt“ freut sich die Galerie Jarmuschek und Partner, ihre neuesten Arbeiten zeigen zu können.

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