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Einzelausstellung: Christoph Urwalek (vorbei)

26 April 2002 bis 23 Mai 2002
 
 
www.hilger.at hilger contemporary

hilger contemporary
Dorotheergasse 5
A-1010 Wien
Österreich (Stadtplan)

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www.hilger.at


26.04.- 23.05.2002
Vernissage: am Donnerstag, dem 25. April 2002, 19.00 Uhr
Lange Nacht der Galerien; Eröffnungsrede: Kurt Zein

Christoph Urwalek experimentiert in seinen neuen Druckgrafiken, einem Zusammenspiel aus Alugrafie und Radierung, mit unterschiedlichen linearen und malerischen Bildebenen, die in ihrer transparenten, vielschichtigen Kombination an die Vorstellung unbestimmter Landschaften und künstlicher Welten erinnern.

In der achtteiligen Serie `Storyboard´ verdichten sich unterschiedliche malerische und zeichnerische Bildmotive, und erinnern in ihrer Zusammenführung an Filmkader an denen sich verschiedene Bewegungen ablesen lassen. Lineare Gerüste entstehen im Vordergrund, um gleich wieder zugunsten neuer aus dem Hintergrund auftauchender transparenter Strukturen in ihrer Unschärfe zu verschwinden. Das samplingartige Kombinieren der einzelnen Bildebenen bilden eine Art rhythmischer Erzählung, die sich prozessartig immer weiter fortsetzen könnte.

In der Arbeit `Blow´, einer vierteiligen Serie großformatiger Druckgrafiken, bilden die, wie bei Vergrößerungen kleiner Bildausschnitte entstandenen Rasterpunkte das grafische Gerüst, und verleihen so den weichen, unscharfen Gitterkompositionen die Illusion räumlicher Tiefe. Wenn auch die Bildebenen losgelöst sind von Konturen und Schraffuren eines realen Motivs zugunsten einer analytisch - reflektorischen Suche nach den bildgebenden Strukturen, so spürt man doch den vagen Bezug zu Motiven aus der Natur. Hier noch 2 Ausstellungskritiken im Ursulinenhof in Linz, wo ich ähnliche Druckgrafik präsentierte:

Christoph Urwalek taucht in künstliche Sphären, weiche, unscharfe, kühle Gitterkompositionen und Liniengerüste:

Filigrane Gespinste schieben sich in den Vordergrund, bleiben dort uneindeutig, ob sie Hindernisse sein wollen oder doch lieber Rettungsanker. Die ausdrucksstarken Kürzel schwingen vor der Unbestimmtheit stimmungsvoller, aber kühler Landschaften aus unscharfer Geometrie im Hintergrund. Der Wiener Christoph Urwalek hat mit solchen malerischen Grafiken eine passende Ausdrucksform entwickelt, die den Vorstellungen von künstlichen Welten an der Schnittstelle Organisch – Technisch beziehungsweise Subjektiv – Objektiv sehr nahe kommt.(Kronenzeitung 5. Juni 2001)

Gäste aus Wien:

Christoph Urwalek präsentiert im Oberösterreichischen Kunstverein im Ursulinenhof bis 22. Juni aktuelle Druckgrafik, die im Prozesshaften, Reflektorischen begründet ist. Oft vernetzt er dabei malerische und zeichnerische Strukturen. Wenn auch die gezogenen Linien lösgelöst sind von Konturen und Schraffuren eines realen Motivs, spürt man doch den Bezug zur Natur. Radierungen und Alugrafien sind Ansatzpunkte für den Blick, der sich daran festhalten kann.

(Galerierundgang, Volksblatt 13.Juni 2001)

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