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Gruppenausstellung: Chuck Close/Franz Gertsch (vorbei)

6 Mai 2005 bis 30 Juni 2005
  Chuck Close/Franz Gertsch
Chuck Close: Self-Portrait, 1996, Öl auf Leinwand, 76,2 x 61 cm + Franz Gertsch: Selbstbildnis, 1980, Acryl auf Baumwolle, 257 x 291 cm
 
www.galeriemichaelhaas.de Galerie Michael Haas

Galerie Michael Haas
Niebuhrstr. 5
10629 Berlin
Deutschland (Stadtplan)

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tel +49 (0)30 - 889 29 10
www.galeriemichaelhaas.de


Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit Farbabbildungen.

„Alles ist, wie es ist- und ist als zusammengesetzte Oberfläche doch neu und anders, als es erscheint“
(H. Kanovitz).

Chuck Close, der Amerikaner, und Franz Gertsch, der Europäer, markieren beide seit mehr als 40 Jahren wichtige Positionen innerhalb der Kunst des Realismus. Beide haben die Diskussion über „Realität und Wirklichkeit“ um eigenständige Aspekte bereichert und jenseits und diesseits des Atlantiks wichtige Impulse dafür geliefert. Nicht zuletzt durch ihre beeindruckenden Porträts.

Mit rund 20 Arbeiten zeigt die Ausstellung Chuck Close / Franz Gertsch in einer dezidierten Gegenüberstellung diese Positionen auf und thematisiert Nähe und Distanz der beiden „Realisten“.
Dabei spielt die Stilrichtung Fotorealismus eine herausragende Rolle. Die Bezeichnung Fotorealismus entstand spätestens 1966 im Zusammenhang mit der New Yorker Ausstellung „The Photographic Image“. Es handelt sich dabei um eine bewusste Gegenströmung zur abstrakten Kunst. Mit fotografischen Mitteln in Verbindung mit Verfahren der Malerei, Collage und Bildhauerei, wird das Ziel verfolgt, in einer Übersteigerung der realistischen Darstellung die Wirklichkeit als Illusion zu entlarven.


Die Faszination, die von den Werken beider Maler ausgeht, basiert vor allem auf der divergierenden Erscheinungsweise von Nähe und Ferne und - damit einhergehend - ihren Größendimensionen. Die Größe der Arbeiten verlangt eine gewisse Distanz des Betrachters, aus der die Bilder Fotoähnlichkeit suggerieren. Je mehr man sich den Werken nähert, desto offensichtlicher kommen ihre Machart und die unterschiedliche Sichtweise von Realität zum Ausdruck. Aus der Nähe betrachtet, sind dies aus abstrakten Formen zusammengesetzten Bildwelten.
Diese Ähnlichkeit und die offensichtlich gegebene Unterschiedlichkeit beider Künstler, spiegeln die verschiedenen kontinentalen Haltungen wider und machen zugleich den besonderen Reiz dieser Ausstellung aus.

Kontaktperson: Mirela Pappermann M.A.
Tel: +49-30-88 92 91 90, Fax: +49-30-88 92 91 94, email: mpappermann@haasundfuchs.de

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