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Einzelausstellung: Claudia Maria Luenig - Körperlichkeit (vorbei)

16 März 2011 bis 7 Mai 2011
  Claudia Maria Luenig - Körperlichkeit
Black Widow, 2009, Doppelter Silikonfaden verhäkelt, Eisengestell, Neonröhren
270 cm hoch, 190 cm breit. Courtesy Galerie Michaela Stock /Claudia-Maria Luenig
 
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Schleifmühlgasse 18
1040 Wien
Österreich (Stadtplan)

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tel +43 (0) 1 920 77 78
www.galerie-stock.net


CLAUDIA-MARIA LUENIG
KÖRPERLICHKEIT
Skulptur

16. März bis 7. Mai 2011


Vernissage: Dienstag, 15. März 2011 um 19.00 Uhr

Wo: Galerie Michaela Stock, Schleifmühlgasse 18, 1040 Wien

"Wenn Claudia Maria Luenig sich mit Räumen auseinandersetzt, reflektiert sie auf verschiedensten Ebenen die vorgegebenen Strukturen und setzt Anknüpfungspunkte zu den historischen, ästhetischen und geschlechtsspezifischen Schichten der Architektur" (...)

"Die Stofflichkeit ihrer Arbeiten ist ein wichtiges Element im skulpturalen Ansatz von Claudia-Maria Luenig. Sie näht Objekte, sie häkelt sie. Wenn sie sagt, "das Material leitet mich", bedeutet das zugleich in gewisser Weise das Einswerden mit dem Objekt während des Entstehungsprozesses, denn die Kunstwerke werden unter großem Körpereinsatz geschaffen: Claudia-Maria Luenig verarbeitet widerspenstiges Material wie Draht oder Kabel zu filigranen Geflechten." (...)

"Den Schirm (…) übersetzt Claudia-Maria Luenig über eine umgedrehte Fischerreuse, an die sie ein "Kleid" häkelt. Die Reuse ist immer wieder Ausgangsmaterial ihrer Arbeiten. Bereits im Mesolithikum für den Fischfang in Anwendung, locken sie über den trichterförmigen Eingang die Tiere in die Fangkammern, aus denen es kein Zurück gibt. Das Durchlässige der tonnen- oder kegelförmigen Netzschläuche ist - wie auch die Maschen der gehäkelten Formen - eine scheinbar durchlässige Struktur, die dennoch deutlich Grenzen setzt. Transparenz und das Nachspüren von Volumen existieren neben einander. Wie abgelegte Häute simulieren die Objekte von Claudia-Maria Luenig Körperformen, von Tier wie Mensch. Nicht die Nachahmung, sondern die Simulation steht im Vordergrund. Durch die Überdimensionierung, unter einer frei interpretierten Beibehaltung der Proportionen, wird die Rückbezüglichkeit zur eigenen Körperform gewahrt, die Ausgangspunkt der Arbeiten ist." (..)

Dr. Theresia Hauenfels, Textauszug aus dem Katalogtext zur Ausstellung: "Corpus Alter- Skins", Cifte Hamam, National Galerie, Skopje, Mazedonien, 2009, Dr. Theresia Hauenfels "Von einer Masche zur nächsten" 2009

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