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Gruppenausstellung: Clemens Heinl, Skulpturen / Harry Meyer, Malerei (vorbei)

10 Dezember 2008 bis 31 Januar 2009
 
 
  Weise Galerie und Kunsthandel

Weise Galerie und Kunsthandel
Innere Kosterstrasse 1
09111 Chemnitz
Deutschland (Stadtplan)

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tel +49-(0)371 - 69 44 44
www.galerie-weise.de


Clemens Heinl, Skulpturen.
Harry Meyer, Malerei.


Vom 10. Dezember 2008 - 31. Januar 2009 bei:
Weise Galerie und Kunsthandel, Innere Klosterstr. 1, 09111 Chemnitz.

Harry Meyer wurde 1960 in Neumarkt geboren. Nachdem eine Handwerkslehre in Nürnberg hatte studierte er Architektur. Im Jahre 1993 schloss er das Studium mit einem Diplom ab. 1994 nahm er am Meisterkurs Art in Architecture bei Frank Stella teil. Seit 1993 ist er freischaffend als Maler tätig. Meyer wurde für seine Arbeit mit zahlreichen Kunstpreisen geehrt. Im Jahr 2005 hatte er eine Gastprofessur für Malerei bei Pentiment, Hochschule für angewandte Wissenschaften, Hamburg.

Wichtigster Schwerpunkt in Meyers Malerei ist die Landschaft. Mit expressiver Geste, intensiver Farbigkeit und pastosem Farbauftrag entstand in den letzten Jahren ein umfangreiches künstlerisches Werk. Dem Atmosphärischen, den unterschiedlichen sich wandelnden Lichtverhältnissen sowie durch Witterungsprozesse veränderten Landschaftsstrukturen gilt sein besonderes Interesse. Für seine Malerei hat Harry Meyer eine präzise Definition gefunden: "Energie". "Ich male Natur!" sagt Harry Meyer. "Und wenn ich Natur male, dann male ich auch Naturgesetze, Zusammenhänge, die herrschen, bestimmte Gegebenheiten, die sich daraus entwickelt haben, die sowohl den physischen, als auch den geistigen Raum bezeichnen, den Raum in dem ich mich befinde, in dem wir uns befinden."

Clemens Heinl wurde 1959 in Schwabach bei Nürnberg geboren. Er studierte von 1986 - 1992 Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg. 1991 wird er Meisterschüler bei Professor Wilhelm Uhlig.

Die Ausdrucksstärke, die Clemens Heinl mit der Darstellung der menschlichen Figur erreicht, verblüfft. Für ihn ist die Farbfassung der Skulpturen eines der wichtigsten künstlerischen Elemente. Entgegen der Tradition der Fassmaler, die das Holz bis in die Zeit des Barock hinein vor der Bemalung präparierten um einen möglichst glatten Malgrund zu erhalten, trägt Heinl seine Farben direkt auf das durch die Bearbeitung geformte Holz auf. Den Expressionisten verwand strukturiert er mit Farbakzenten die Skulptur und steigert dadurch deren Ausdrucksstärke. Auf diese Weise erreichen Heinls Figuren eine ungeschönte Sinnlichkeit. Der Eindruck des Fragmentarischen gehört dabei zu seinem künstlerischen Konzept. Die Bearbeitungsspuren, die Äste, die Risse, die bei jeder Holzart anders sind, verleihen seinen Arbeiten eine ungeheuere Lebensnähe.

Harry Meyer gehört seit langem zu den von der Galerie Weise vertretenen Künstlern und stellte bereits mehrfach in Chemnitz aus, so auch bei der großen Ausstellung FORM FARBE GESTE in der ehemaligen Chemnitzer Aktienspinnerei. Arbeiten des Bildhauers Clemens Heinl sind erstmals bei Weise zu sehen.

Die Ausstellungseröffnung ist am Mittwoch, 10. Dezember, um 19.30 Uhr. Beide Künstler sind zur Vernissage anwesend. Besucher sind herzlich willkommen.

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