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Gruppenausstellung: Cornelia Hammans - Skulpturen / Tatjana Woitynek - Malerei (vorbei)

24 November 2005 bis 26 Januar 2006
 
 
  Galerie artThiess

Galerie artThiess
Frauenstrasse 12
80469 München
Deutschland (Stadtplan)

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tel +49 (0)89 - 189 44 89 22
www.artthiess.de


Cornelia Hammans - Skulpturen
Tatjana Woitynek - Malerei

Vortragsabend mit Cornelia Hammans und Tatjana Woitynek: 12.01.2006

Finissage: 26.01.2006, ab 18.30 Uhr
Die Künstlerinnen werden anwesend sein

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Infotext

Die ursprünglich in Ton modellierten Plastiken der 1955 in Bonn geborenen und am Tegernsee lebenden Künstlerin Cornelia Hammans werden in einem aufwendigen, bereits seit der Antike gebräuchlichen Verfahren zu wunderschönen Bronzeskulpturen. Diese waren bereits mehrmals auf den renommierten Kunstmessen in Köln und München sowie in zahlreichen Galerien im In- und Ausland zu sehen.

Zentrales Thema der Künstlerin ist dabei der menschliche Körper. "Seiner weichen Linienführung wegen, die meinem Bestreben, Harmonie und Nähe auszudrücken, besonders entgegen kommt, bevorzuge ich eindeutig den weiblichen Akt." (Cornelia Hammans)

Dabei geht es Frau Hammans aber nicht um die genaue Wiedergabe eines individuellen menschlichen Körpers – die Skulpturen bleiben, ganz in der Tradition eines Michelangelo oder eines Rodin, meistens Torsi - sondern um die Darstellung einer innerlichen Ausstrahlung.

Offen sind die letztlich jedoch der naturalistischen Darstellungsweise verpflichteten Skulpturenfragmente sowohl für weitere Abstraktion als auch für weitere Konkretisierung, wofür sich im Oeuvre der Künstlerin ebenfalls sehr gelungene Beispiele finden.

Die malerischen Arbeiten von Tatjana Woitynek, die bisher nicht nur in Deutschland, sondern auch bereits mehrmals in Australien und Barcelona zu sehen waren, entstehen ebenfalls in aufwendiger Technik. Geduldig legt die Künstlerin, geboren 1962 in der Nähe von Köln und heute in der Nähe von München ansässig, Malschicht über Malschicht und es entsteht eine reliefartige Oberfläche, die ähnlich wie die Skulpturen von Frau Hammans zum Anfassen reizt. Die vordergründig streng geometrisch komponierten Farbfelder, welche an Arbeiten der Konstruktivisten oder an Werke der deStjil-Gruppe denken lassen, erhalten so eine intensive Tiefe, die den Betrachter förmlich ins Bild hineinzieht und nur schwer wieder loslässt.

"Im Sog der Empfindungen geht unser Auge auf Exkursion durch die amorphe Bildoberfläche, immer auf der Suche nach dem nächsten Ereignis, in je nach dem freudiger, gespannter, lustvoller Erwartung. Die Existenz des immer nächsten Ereignisses ist gewiss."
(Dietmar-H. Kroepel)

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