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Gruppenausstellung: Cornelius Kolig / Hans Staudacher (vorbei)

7 Juli 2004 bis 8 August 2004
  Cornelius Kolig / Hans Staudacher
Hans Staudacher
 
  Galerie 422

Galerie 422
An der Traunbrücke 9 - 11
4810 Gmunden
Österreich (Stadtplan)

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tel +43-(0)7612-62 668
www.galerie422.at


Cornelius Kolig

7.9.1942 geboren in Vorderberg an der Gail (Kärnten)
1960 - 65 Akademie der Bildenden Künste in Wien (Prof. Dobrowsky, Prof. Weiler und Prof.Boeckl).

1980 Baubeginn des "Paradieses" in Vorderberg, ein Gesamtkunstwerk auf einem rund 6000 Quadratmeter großem Areal. Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland.

Der Objektkünstler, Maler und Bildhauer Cornelius Kolig lebt in seinem Elternhaus in Vorderberg sowie in Villach. Er arbeitete ferner mit Kunststoffen wie Plexiglas und Polyester, experimentierte auch mit ungewöhnlichen Materialien und Vorlagen wie etwa Röntgenbildaufnahmen.

Die Neugestaltung des Kolig-Saales (dessen Fresken seines Großvaters Anton Kolig von den Nazis abgeschlagen wurden) im Kärntner Landhaus führte 1999 zu heftigen, auch überregionalen kulturpolitischen Kontroversen.

2003 gehörte der Künstler leider auch zu den vielen schwer Geschädigten der Hochwasserkatastrophe im Gailtal. Unzählige Zeichnungen, Bilder und Skulpturen wurden teils beschädigt, teils durch die Schlammmassen komplett zerstört, und auch sein "Paradies" wurde praktisch vernichtet.



Hans Staudacher

14.1.1923 geboren in St. Urban am Ossiachersee (Kärnten). Aufgewachsen in bescheidenen Verhältnissen, begann Staudacher sehr früh als Autodidakt mit Zeichnungen, Landschaftsaquarellen und Porträts.

1950 übersiedelte er nach Wien und beschäftigte sich mit den Arbeiten von Kubin, Schiele und Klimt.

1956 vertrat er Österreich mit acht Bildern auf der 28. Biennale von Venedig.

ab 1960 wandte er sich konsequent der nicht figurativen Malerei zu (unter Einbeziehung von Schriftzeichen ("Lettrismus"), beteiligte sich an Malaktionen (1964 Bilderverbrennung, 1970 "Abbruch"), entwarf ferner auch Glasfenster und Mosaike. Staudacher, Mitglied der Wiener Secession, des Forums Stadtpark Graz und des Kunstvereins Kärnten, gilt als Begründer der Informellen Malerei in Österreich. Unter seinen zahlreichen Auszeichnungen sind u.a. der Hauptpreis auf der Biennale Tokio im Jahre 1965, sowie der Kulturpreis des Landes Kärnten im Jahr 1989 zu erwähnen. Seitens Wien erhielt Staudacher die Silbermedaille für Verdienste der Stadt Wien und den Würdigungspreis für Malerei der Stadt Wien im Jahr 1983. Seine Arbeiten waren neben vielen Ausstellungen in Österreich auch im Ausland zu sehen, u.a. in Paris (1961), auf der Biennale Sao Paolo (1975), Köln (1993), Zürich /1994), München (1995, 1998, 2001) und Prag (2000). Werke von Staudacher befinden sich heute u.a. in der Graphischen Sammlung Albertina, im Museum of Art in Cincinnati, sowie in zahlreichen anderen öffentlichen und privaten Sammlungen des In- und Auslandes.

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