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Gruppenausstellung: Cristina Herradas Martín. Walter Schembs (vorbei)

7 März 2007 bis 5 Mai 2007
  Cristina Herradas Martín. Walter Schembs
Cristina Herradas Martín, Arboles Blancos, 2006, Gouache, Acryl und Öl auf Leinwand, 100 x 80 cm
 
  Galerie Barbara von Stechow

Galerie Barbara von Stechow
Feldbergstraße 28
60323 Frankfurt/Main
Deutschland (Stadtplan)

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tel +49-(0)69-72 22 44
www.galerie-von-stechow.com


7.3. - 5.5.2007

Cristina Herradas Martín. Walter Schembs

Die Städelabsolventin und Hermann-Nitsch-Schülerin Cristina Herradas Martín (*1974 in Madrid) beschäftigt sich in ihrer Malerei mit traditionellen Gestaltungsformen, wie dem Tondo oder dem Münzporträt in ihrer Serie „Moneda Oro“. Ihr Anliegen ist es dabei, dem Bild einen immateriellen Wert beizugeben, der aus der Historie der Malerei Elemente nimmt und diese aktualisiert. Die Künstlerin transportiert ihre Bilder in Formaten, die den Blick konzentrieren - z. B. durch die ungewöhnliche Tondoform. Mit expressiver Farbe gibt sie ihren Landschaften eine surreale Atmosphäre, die an die in die Sonnenglut getauchten wilden Küsten Spaniens erinnern mögen, aber dem Betrachter den Sehvorgang zudem sehr deutlich werden lassen und fast physisch in das Bild hineinziehen. Cristina Herradas Martín lebt und arbeitet in der Schweiz.

Zur Ausstellung ist ein Katalog mit einem einführenden Text von Meike Behm erschienen:

Cristina Herradas Martín. Malerei, Painting, Pintura, Frankfurt a. M. 2006, zahlr. farb. Abb.,

ISBN 978-3-00-019697-3

Biographie: 1993-98 Universidad Complutense, Madrid, 1997-2002 Meisterschülerin bei Prof. Hermann Nitsch an der Hochschule für Bildende Künste, Städelschule, in Frankfurt am Main, 2005 Stipendium der Stadt Frankfurt am Main für die Salzburger Akademie; Ausstellungen: Centro cultural de Antoni Machado (2007), Centro cultural de San Fernando (2007), palmbeach3, Galerie Barbara von Stechow (2006), Art Frankfurt, Galerie Barbara von Stechow (2005), Galerie Barbara von Stechow (2003) Galerie Daeppen, Basel (2004, 2003), AusstellungsHalle Schulstrasse, Frankfurt (1999, 2002, 2003, 2004), Art Frankfurt, Galerie Daeppen (2004).

Angeregt durch seine Ausbildung als Schreiner und Möbelrestaurator begann Walter Schembs (*1956 in Worms) Anfang der 90er Jahre mit der Holzbildhauerei.

Spannung und Innerlichkeit vermitteln seine Skulpturen. Die grob behauene Oberfläche gibt ihnen etwas Urtümliches, vermittelt gleichsam die große Passion des Künstlers für den Werkstoff, in den er, ohne Vorzeichnungen angefertigt zu haben, direkt schlägt. Er lässt die Werkzeugspuren stehen, gibt der Oberfläche Schrunden und Muster. Manchmal fasst er die Skulpturen auch farbig oder gießt in Bronze.

Obwohl der Künstler seine Figuren typisiert, bleibt die menschliche Figur Vorlage und Vorbild. Am Ende der Arbeit am Werkstück versucht er, den Gesichtern einen „Charakter“ zu geben. Die filigranen lang gezogenen Holz- oder Bronze-Stelen bergen in sich die griechische Archaik bis hin zu außereuropäischer Skulptur und Künstlern der bildhauerischen Tradition wie Alberto Giacometti. Versenkung und wachsame Anspannung verschmelzen in Schembs Figuren auf sehr konzentrierte Weise miteinander. Walter Schembs lebt und arbeitet in Worms.

Biographie: Ausbildung als Schreiner und Möbelrestaurator, seit 1992 freischaffender Bildhauer, zahlreiche Arbeiten im öffentlichen Raum, Ausstellungen (Auszug) in: Galerie Barbara von Stechow, Frankfurt (2006, 2005, 2003, 2001, 1999, 1996), Kunstpreis der Stadt Walldorf (2005), Kunsthaus Oggersheim/Ludwigshafen (2004), Künstlerbund Speyer im Kunstverein Speyer (2003), Kunstverein Heidelberg (2001), Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen (1995), Kunstverein “Herrenhof”, Mußbach/Neustadt a. d. Weinstraße (1999), Künstlerbund Speyer im Kunstverein Speyer, Kunstverein Germersheim (2002)

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