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Gruppenausstellung: Delphine Courtillot, Alexander Hempel und Anna Reinert - A2 (vorbei)

2 Juni 2005 bis 9 Juli 2005
 
 
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Spinnereistr. 7 (Halle 4)
04179 Leipzig
Deutschland (Stadtplan)

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www.aspngalerie.de


Das Einzugsgebiet dehnt sich aus: Mit der in Amsterdam lebenden Pariser Malerin Delphine Courtillot und Anna Reinert, ebenfalls Malerin, die in Gdansk lebt und arbeitet, werden in der zweiten Ausstellung zwei europäische Positionen zueinander ins Verhältnis gesetzt. Beide Künstlerinnen stellen die Zuverlässigkeit von vertrauten Orten – Gebäuden, Gärten Treppenhäusern – in Frage. Absurd, theatral und narrativ setzt Delphine Courtillot die Schauplätze ihrer Bilder ein. Wie in den Kulissen eines vom Spielplan genommenen Stückes zeigt sich keine stichhaltige Geschichte. Erinnerungen versickern. Anna Reinert dagegen vermisst kühl die Architektur der Moderne und löscht jede Spur von Gebrauch und Verschleiss aus: Ideale Fassaden, prototypische Gebäude. Doch stellt sich heraus, dass perfekte Oberflächen keinen Halt haben. Der Blick scheint fast durch sie hindurch zu gehen. Der Künstler Alexander Hempel aus Leipzig untersucht die Vorstellung vom Ende der Welt. Räumlich gedacht hieße ein Ende der Welt, dass die Erde auch einen Anfang haben müsste, bzw. eine Mitte. Wir sind viel herum gekommen, wir wissen, dass es anders funktioniert. Die Erde ist keine Scheibe, Europa noch keine Lösung und die Kunst eine Vagabundin in einer endlosen Welt aus Vagheiten und ihren Spiegelungen

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