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Einzelausstellung: Dénes Ghyczy (HU) "Unzerbrechlich" (vorbei)

11 Januar 2003 bis 22 Februar 2003
  Dénes Ghyczy  (HU)
 
  Emmanuel Walderdorff Galerie

Emmanuel Walderdorff Galerie
Bismarckstraße 70
50672 Köln
Deutschland (Stadtplan)

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tel +49-(0)221-80 11 82-4
www.walderdorff.net


Als zentrales Thema der Arbeiten von Dénes Ghyczy dient der Körper. Seit 1996 beschäftigt sich der Künstler mit seinen "gläsernen² Bildern, in denen er die relevanten Unterschiede zwischen den Körperteilen die das Glas berühren und denen die weiter davon entfernt liegen untersucht. Bei der Entstehung dieser Bilder spielt, das aus unterschiedlich breiten Streifen dichter oder weiter "gewebte" Glasornament eine entscheidende Rolle.

Dabei geht es nicht um das Malen des Glases, sondern um die Reproduktion der besonderen Wirkung, die normalerweise hinter-vor? dem Glas entsteht. Als Folge der Dazwischenschiebung des Glases setzen sich die menschlichen Figuren zu "ungreifbaren" Bildern zusammen, bzw. fallen auseinander. Dieses gewissermaßen abstrahierte Bild wird mit der dem Objektiv eigenen Verzerrung fotografiert, das so gewonnene Bild subjektiviert der Künstler weiter, bis am Schluß doch wieder eine "die traditionellen Werte der Kunst zitierende" (Zsolt Petrányi) Malerei entsteht.

Seit 1999 befindet sich Dénes Ghyczy in einer konsequenten Entwicklung, indem er das Glas immer bewußter in seiner Arbeit einsetzt. Auf Ghyczys neuesten Gemälden steht jeweils eine alltägliche, stark symbolträchtige Geste oder Bewegung (z.B. Trinken) im Mittelpunkt. Die Sensibilität, Transparenz, der über das Dekorative hinausgehende metaphysische Inhalt werden von den neben den Modellen erscheinenden, selbst mit lichtbrechenden Eigenschaften ausgestatteten, Gegenständen und Materialien (Glasschale, Wasser, usw.) weiter verstärkt. Die Tätigkeit, der lange Moment des Trinkens, in dem wir das angenehme Gefühl der augenblicklichen Erleichterung, die sinnliche Freude des Trinkens an sich, das unausweichlich zur materiellen Existenz gehörende sowie die symbolträchtige Handlung unzähliger Mythen, berühmter Geschichten und Kunstwerke finden, vereint sich ausgezeichnet mit dem Ensemble alltäglicher Gegenstände und Materialien.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

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