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Gruppenausstellung: Der drit­te Raum. Trze­ci Pokój. The Third Room (vorbei)

1 Dezember 2011 bis 26 Februar 2012
  Der drit­te Raum. Trze­ci Pokój. The Third Room
 
  Kunsthalle Düsseldorf

Kunsthalle Düsseldorf
Grabbeplatz 4
40213 Düsseldorf
Deutschland (Stadtplan)

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www.kunsthalle-duesseldorf.de


Un­ter dem Ti­tel DER DRIT­TE RAUM. TRZE­CI POKÓJ. THE THIRD ROOM zei­gen die Kunst­hal­le Düs­sel­dorf und das Mu­se­um für Mo­der­ne Kunst in War­schau ein ge­mein­sa­mes, zeit­gleich statt­fin­den­des Aus­stel­lungs­pro­jekt als Teil der "Kul­tur­sai­son Nord­rhein-West­fa­len in Po­len 2011/2012", das im Dia­log der bei­den Or­te ei­nen ima­gi­nä­ren "Drit­ten Raum" ent­ste­hen lässt.

Das Pro­jekt, ver­stan­den als La­bo­ra­to­ri­um oder "ex­er­cise", be­leuch­tet par­al­le­le his­to­ri­sche Phä­no­me­ne der künst­le­ri­schen Tra­di­tio­nen an den Kunst­aka­de­mi­en in Düs­sel­dorf und War­schau. Bei­de Aka­de­mi­en spiel­ten ei­ne wich­ti­ge Rol­le bei der Ent­ste­hung al­ter­na­ti­ver päd­ago­gi­scher Mo­del­le in den 1960er und 1970er Jah­ren, re­prä­sen­tiert ei­ner­seits durch Jo­seph Beuys mit sei­ner So­zia­len Plas­tik und dem er­wei­ter­ten Kunst­be­griff und an­de­rer­seits durch Os­kar Han­sen mit der Theo­rie und Pra­xis der Open Form. Die zwei par­al­lel be­spiel­ten Räu­me in Düs­sel­dorf und War­schau leh­nen sich an räum­li­che Si­tua­tio­nen des je­weils an­de­ren Or­tes an, in­dem sie ar­chi­tek­to­ni­sche Ele­men­te von Han­sens bzw. Beuys' Klas­sen­räu­men an den Aka­de­mi­en auf­grei­fen. Sie fun­gie­ren so als rea­le und me­ta­pho­ri­sche Aus­stel­lungs- und Pro­duk­ti­ons­or­te für die aus­ge­wähl­ten Künst­ler, die in der Nach­fol­ge oder Ab­gren­zung von be­stimm­ten Tra­di­ti­ons­li­ni­en ste­hen.

Dem of­fe­nen Cha­rak­ter des Pro­jekts ent­spre­chend, wird die Aus­stel­lung im Lau­fe der Zeit teil­wei­se ver­än­dert. AB 1. JA­NU­AR wer­den in dem an der War­schau­er Aka­de­mie ori­en­tier­ten "Klas­sen­raum" ei­ne Rei­he von Fil­men ge­zeigt, die sich di­rekt auf die In­stal­la­ti­on "Ma­ni­pu­la­ti­on Com­po­si­ti­on" von Grze­gorz Kowal­ski be­zie­hen, dar­un­ter zum Bei­spiel "Tana­gram" von An­na Mols­ka. Kowal­ski war als Nach­fol­ger von Os­kar Han­sen lang­jäh­ri­ger, sehr ein­fluss­rei­cher Pro­fes­sor an der Aka­de­mie und hat "Com­mon Space In­di­vi­du­al Space" ent­wi­ckelt, ein Mo­dell künst­le­ri­schen Leh­rens und Ar­bei­tens, das durch wei­te­re er­gän­zen­de Fil­me do­ku­men­tiert wird.

AB 4. FE­BRU­AR zeigt die Kunst­hal­le ei­ne ver­än­der­te Prä­sen­ta­ti­on, die sich un­ter an­de­rem auf die Ar­bei­ten des pol­ni­schen Künst­ler­du­os Kwie­Ku­lik kon­zen­triert. 1981 reis­ten Zo­fia Ku­lik und Prze­myslaw Kwiek in ei­nem Fi­at durch Eu­ro­pa, hiel­ten Vor­trä­ge, tra­fen Künst­ler­kol­le­gen und do­ku­men­tier­ten die­se Rei­se in Fil­men, Di­a­shows und Fo­to­gra­fi­en. Sie be­such­ten auch Jo­seph Beuys und die Düs­sel­dor­fer Kunst­aka­de­mie. Das Ma­te­ri­al die­ser Rei­se, die so auch als ide­el­ler Aus­gangs­punkt für un­se­re Ver­bin­dung der bei­den Or­te die­nen kann, wird erst­mals voll­stän­dig ge­zeigt.

In der Um­bau­zeit zwi­schen dem 16. Ja­nu­ar und 3. Fe­bru­ar 2012 bleibt die Aus­stel­lung ge­schlos­sen.

Er­öff­nung der neu­en Prä­sen­ta­ti­on: 3. Fe­bru­ar, 19 Uhr

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