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Gruppenausstellung: DER REST DER WELT (vorbei)

5 April 2003 bis 22 Juni 2003
  DER REST DER WELT
Fang Lijun, 2001.5.25,
Öl auf Leinwand, 180 x 250 cm, courtesy PRÜSS & OCHS GALLERY BERLIN
 
www.alexanderochs-galleries.com ALEXANDER OCHS GALLERIES BERLIN | BEIJING

ALEXANDER OCHS GALLERIES BERLIN | BEIJING
Besselstr. 14
10969 Berlin
Deutschland (Stadtplan)

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tel +49 (0)30 - 24 00 866 80
www.alexanderochs-galleries.com


Kunst und Künstler aus Asien, Afrika, Lateinamerika und Europa.

Die Ausstellung wird eröffnet durch den Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit Wolfgang Clement.

Folgende Künstlerinnen und Künstler sind anwesend: Arahmaiani, Indonesien; Tejal Shah, Indien, Qin Chong, China; Alberto Simon Brasielien sowie Coco Kühn, Michael Melcer, Timo Nasseri, Deutschland.

Wurden in den Ausstellungshallen der ehemaligen Schuhfabrik NEUFFER AM PARK, Pirmasens in der Vergangenheit renommierte deutsche Maler wie Penck, Immendorff und Lüpertz oder Amerikaner wie Christo und Tom Wesselmann ausgestellt, zieht nunmehr DER REST DER WELT in die Pirmasenser Kunsthalle NEUFFER AM PARK ein.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit, Wolfgang Clement wird die vom Berliner Galeristen Alexander Ochs kuratierte Ausstellung am 4. April 2003 eröffnen. Gezeigt werden Arbeiten von 40 Künstlerinnen und Künstlern.

Künstlerliste:

Aboudramane, Elfenbeinküste | Owoso Ankomah, Ghana | Arahmaiani, Indonesien | Tim Ayres, Grossbritanien | Christian Boltanski, Frankreich | Monika Bravo, Kolumbien | Kyungwoo Chun, Korea | Marta Deskur, Polen | Heri Dono, Indonesien | Nina Hoffmann, Deutschland | Ik-Joong Kang, Korea | Coco Kühn, Deutschland | Fang Lijun, China | Ling Jian, China | Ken Lum, Kanada | Nalini Malani, Indien | Naofumi Maruyama, Japan | Michael Melcer, Deutschland | Tracey Moffatt, Australien | Moké, Kongo | Timo Nasseri, Deutschland | Ed Pien, Kanada | Qin Chong, China | Qiu Shihua, China | Chéri Samba, Kongo | Gil Shachar, Israel | Tejal Shah, Indien| Ralf Schmerberg, Deutschland | Alberto Simon, Brasilien | Song Dong, China | Pascale Marthin Tayou, Kamerun | Mathilde ter Heijne, Niederlande | Beate Terfloth, Deutschland | Xu Bing, China | Yang Shaobin, China | Yee-I Lann, Malaysia | Yin Xiuzhen, China | Young Hay, Hong Kong | Yue Minjun, China

Der Titel der Ausstellung ist einer Rede Mao Tse Dongs in den 70er Jahren entliehen. Er setzt sich dort mit der europäisch-nordamerikanischen Moderne auseinander und sagt von ihr, sie betrachte sich noch immer als „Zentrum" und die Kulturen des vorderen Orients, Asiens und Afrikas, Ozeaniens und Lateinamerikas als den "Rest der Welt". Eine Auffassung, die sich viele Völker der so genannten „3. Welt" zu eigen machten und die auch die internationale Kunst-Diskussion der letzten Jahr bestimmte.

DER REST DER WELT präsentiert Werke von 40 Künstlerinnen und Künstlern, darunter den Biennale-Venedig Teilnehmern und chinesischen Malerstars Fang Lijun, Yue Minjun und Yang Shaobin. Vertreten sind drei Teilnehmer der documenta 11: der Südafrikaner Santu Mofokeng, der Kongolese Pascale Marthine Tayou und der Kanadier Ken Lum.

Die Künstlerinnen Arahmaiani (Indonesien) und Tejal Shah (Indien) arbeiten in situ. Ihre Themen sind das Massaker an Muslimen in Gujarat / Indien und Frauenrollen in Indonesien vor dem Hintergrund des Islam.

Der in New York lebende Koreaner Ik-Joong Kang, die Kolumbianerin Monika Bravo und der Indonesier Heri Dono (eingeladen zur Venedig Biennale 2003) beschäftigen sich in ihren Arbeiten mit den Voraussetzungen und Folgen des 11. September 2001. Daneben sind Themen der Ausstellung Menschwerdung, Liebe, Sexualität und Gewalt, sind Krieg und Frieden, Emigration und Migration.

Während die aus nichteuropäischen Ländern kommenden Künstler einen Einblick in den jeweils spezifischen Kanon ihrer Kultur gewähren, sind europäische Künstler wie Christian Boltanski (mit der Arbeit ‚La Fête du Purim'), Mathilde ter Heijne oder Tim Ayres mit ihren Arbeiten eingeladen, die jeweils „Anderen" und das jeweils „Andere" zu kommentieren.

So unternimmt die Ausstellung in ihrer Heterogenität den Versuch, eine Welt voll der Brüche und Widersprüche, voll der unterschiedlichen Interessen, aber auch voll der Sehnsucht nach Liebe und des friedlichen Nebeneinanders der Kulturen zu zeigen.

Die Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit von Bernd D. Hummel, Pirmasens, und der PRÜSS & OCHS GALLERY BERLIN | SHANGHAI. Die Ausstellung wird durch Leihgaben unterstützt von: Künstlerhaus Bethanien, Galerie Arndt & Partner, Abel-Raum für neue Kunst, Galerie Peter Herrmann, müllerdechihara, Galerie Markus Richter, alle Berlin; L.A. Galerie Lothar Albrecht, Galerie Ernst Hübner, Sammlung Hübner, alle Frankfurt/M., DKM – Stiftung Duisburg.

Es erscheint ein umfangreicher Katalog mit einem Grusswort des Bundesministers für Wirtschaft und Arbeit, Wolfgang Clement, und der Dokumentation des Gesprächs "Am 10. September hat es geregnet – Über kulturelle Transfers" zwischen Peter Herbstreuth und Alexander Ochs.

Den Katalog können Sie bei Monika Bentz m.bentz@bernd-hummel.de ab 4. April für 20 Euro zzgl. Versandkosten bestellen.

Weitere Informationen und Bilder finden Sie auf www.pruess-ochs-gallery.de

NEUFFER AM PARK
Neuffer am Park, D-66953 Pirmasens
www.neuffer-am-park.de

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