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Gruppenausstellung: Designing Truth (vorbei)

30 April 2006 bis 25 Juni 2006
  Designing Truth
Daniele Buetti; IT IS ALL IN THE MIND, 2005
 
  Lehmbruck Museum

Lehmbruck Museum
Friedrich-Wilhelm-Straße 40
47049 Duisburg
Deutschland (Stadtplan)

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tel +49 (0)203 - 283 32 94
www.lehmbruckmuseum.de



30. April bis 25. Juni 2006
Designing Truth

Ausstellung im Rahmen der 29. Duisburger Akzente "Woran glauben?"

Kuratorin: Sabine Maria Schmidt

Eröffnung: Samstag, 29. April, 17 Uhr

Pressekonferenz: Freitag, 28. April, 11.30 Uhr

Mit: Back & Forth, Daniele Buetti, Jimmie Durham, Jochen Gerz, Knowbotic Research, Sigalit Landau, Mark Lewis, Kris Martin, Grayson Perry, Michael Richter, Hinrich Sachs und Peter Sandbichler.

Die Ausstellung Designing Truth versteht sich als Beitrag des Festivals „Duisburger Akzente" mit dem Thema "Woran glauben" ? Das Festivalthema reagiert auf die gesellschaftliche Rückorientierung nach Werten und Verhaltensnormen, die gemeinschaftsstiftend tragfähig bleiben müssen. In einer Zeit enormer technologischer und politischer Veränderungen und globaler wirtschaftlicher und geopolitischer Probleme ist der Mensch wie seit jeher auf der Suche nach Ordnung und Bedeutung, die ihm helfen, die Welt zu verstehen und sich in ihr zu verhalten.

Die Ausstellung untersucht die ästhetische Formulierung von Wahrheiten und auch ihre Destruktion. Anhand pointierter Beispiele aus dem aktuellen künstlerischen Schaffen werden unterschiedliche Strategien vorgestellt, die sich mit den Themen menschlicher Sinnsuche, heutiger Lebensgestaltung, wissenschaftlicher Erklärungsmodelle, gesellschaftlicher Versprechungen und Verheißungen beschäftigen, ebenso wie mit der Lust an Täuschung. Die Kunst als System und Ort der Bedeutungskonstruktion war schon immer dazu geeignet, existentielle, religiöse und philosophische Sinnfragen zu stellen. Zugleich war sie nie der Schauplatz eindeutiger Antworten und verbindlicher Bedeutung, sondern vielmehr der einer permanenten Infragestellung. Hierzu hat sie immer wieder neue Formen und Sprachen entwickelt, wenn alte ausgedient waren. Insbesondere in der aktuellen Kunst wird die Frage aufgeworfen, ob aus der Avantgarde-Kunst entwickelte „Formen“ für die Vermittlung und Thematisierung neuer Inhalte brauchbar bleiben. Zudem sind die Grenzen zwischen Fiktion und Dokumentation, zwischen konstruierten, imaginären und beobachteten, realen Welten in künstlerischen Darstellungsformen immer stärker vermischt.

In der Ausstellung werden viele neu geschaffene Werke erstmals zu sehen sein. Einige Beiträge der Ausstellung und ein umfangreiches Begleitprogramm finden in enger Kooperation mit dem Akzente-Projekt "PubliCity" statt. Eine Beilage in der WAZ (Westdeutschen Allgemeinen Zeitung) ist in Kooperation mit dem Euregio-Projekt "gap" realisiert worden. Die Beilage erscheint am 25. April in Duisburg und ist in der Ausstellung im Museum erhältlich. Zudem ist in bewährter Kooperation ein Programm mit Filmen von Künstlern in Vorbereitung, das im Filmforum Duisburg stattfinden wird.

Zur Ausstellung erscheint ein reich bebilderter Katalog mit zahlreichen Beiträgen u.a. von Sabine Maria Schmidt und Ludwig Seyfarth, 120 Seiten, farb. Abb., modo-Verlag GmbH, Freiburg, zum Preis von 19,80 EUR.

Die Ausstellung wird gefördert vom Ministerpräsidenten des Landes NRW, vom British Council und von Pro Helvetia.

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