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Gruppenausstellung: Ernst Caramelle - Monika Schwitte (vorbei)

17 Februar 2008 bis 30 März 2008
  Ernst Caramelle - Monika Schwitte
Ernst Caramelle, o.t.m.f. (ohne titel mit figuren), 2007
 
  Galerie im Taxispalais

Galerie im Taxispalais
Maria Theresien Straße 45
6020 Innsbruck
Österreich (Stadtplan)

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tel +43-(0)512-508 3171
www.galerieimtaxispalais.at


Ernst Caramelle
Monika Schwitte


17. Februar – 30. März 2008

Eröffnung: Samstag, 16. Februar 2008, 19 Uhr

Eröffnung durch Landeshauptmann DDr. Herwig van Staa

Zur Ausstellung von Ernst Caramelle spricht: Roland Nachtigäller, Städtische Galerie Nordhorn

Zur Ausstellung von Monika Schwitte spricht: Klaus Theweleit, Schriftsteller, Professor für Kunst und Theorie an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe

Ernst Caramelle zählt zu den bedeutenden Vertretern der internationalen Konzeptkunst. In seinen Arbeiten reagiert er auf so unterschiedliche Medien wie Zeichnung, Wandmalerei, Installation, Fotografie, Video und auch Sprache. Dabei erforscht er einen Angelpunkt der Kunst: Das Verhältnis zwischen der Idee und dem künstlerischen Produkt, in das er immer auch das System Kunst selbstreflexiv einbezieht.

Ernst Caramelle konzipiert für die Galerie im Taxispalais raumbezogene Wandmalereien, die er über zwei Geschoße zieht. Ein in Form eines Leporellos produzierter Katalog bildet ein zusätzliches Element dieses Projekts konzeptueller Malerei, das Caramelle für die Galerie im Taxispalais entwickelt. Zusätzlich zu sehen sind eine neue Videoarbeit sowie Zeichnungen, gesso-pieces (Quasimalereien) und Projektstudien.

Ernst Caramelle wurde 1952 in Hall in Tirol geboren. Er lebt und arbeitet in Frankfurt, New York und Karlsruhe, wo er an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste lehrt.


Monika Schwitte arbeitet an der Schnittstelle zwischen Film und Malerei. Sie verwischt und überschreitet die Grenzen des filmischen Mediums, indem sie gefundenes Filmmaterial unterschiedlichster Herkunft verwendet, in die sie von Hand eingreift. In zeitaufwändigen Verfahrensschritten verwendet sie malerische Elemente, Flecken, Striche, um bestimmte Farbwerte am einzelnen Kader zu verdecken oder hervorzuheben und die Bildelemente zu verdichten.

Monika Schwitte zeigt in ihrer Ausstellung in der Galerie im Taxispalais eine Auswahl ihrer durchgängig stummen, meist auf 16 mm gedrehten Filme. Ihr neuester Film Anagramm (2000-2006) wird hier zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt.

Monika Schwitte ist 1956 geboren. Sie lebt und arbeitet in Frankfurt.

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