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 Erwin Bohatsch | | |
UKAMAU
Erwin Bohatsch
Ludwig Gerstacker
Ausstellungseröffnung:
FREITAG, 15.04. 2005 19.30 Uhr
Zur Ausstellung spricht: Florian Steininger
Ausstellungsdauer:
15.04. -22.05. 2005
Erwin Bohatsch
1951
geboren in Mürzzuschlag, Steiermark
1971 - 1976
Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Wien
1983
Otto Mauer-Preis
1984/85
DAAD-Stipendium für Berlin-Aufenthalt
1996
Preis der Stadt Wien
lebt in Wien und Beistein/Steiermark
Lehrtätigkeit:
1992
Internationale Sommerakademie Salzburg
1993
Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst, Gomera
1994
Berliner Sommerakademie, Bildende Kunst
"Bohatsch versteht sich als Maler, dessen Werk keiner geradlinigen eindimensionalen Entwicklung unterworfen ist. Auch heute praktiziert er noch reduzierte monochrome Gemälde, die mit dem Ende der Malerei kokettieren, neben denjenigen, die sich deutlich von der puren und radikalen Abstraktion distanzieren. Er versteht es, in scheinbar engen Bereichen eine Fülle von malerischen Ergebnissen zu erreichen. Das ist vielleicht auch ein wesentlicher Grund, warum Bohatsch bei der Malerei geblieben ist, und nicht in neuere, weniger ausgelotete und anscheinend ausgeschöpfte Medien wie Video oder Fotografie übergewechselt hat. Sein Verständnis für qualitative Malerei liegt nicht in der konsequenten linearen Weiterentwicklung des Mediums von A bis Z bis zur Sprengung der Gattung oder Transferierung in eine andere Wirklichkeit, sondern Bohatsch intendiert, innerhalb der Eigenschaften und Parameter des Tafelbildes, neue Lösungen für die Malerei zu gewinnen."
Florian Steininger
Ludwig Gerstacker
geboren 1965 in Klagenfurt
lebt und arbeitet in Wien
Stipendien:
2001
Virginia, USA, Artist in Residence
2004
Bundesstipedium Paris
2006
Bundesstipedium Japan
"Eine der charakteristischen Eigenschaften der Arbeiten Ludwig Gerstackers ist es, daß eine analytische Beschäftigung mit ihnen, ein redlicher Versuch, ihnen auf irgendeine Art von Grund zu gehen, eine größere Anzahl von Fragen aufwirft als die, auf die sich einzulassen man eingangs erwartet hat. Die Verwirrung geht von dem Umstand aus, daß alles offenliegt, nichts vom Betrachter zu Ende gedacht oder bis zu einer Vollständigkeit assoziiert werden muß. Der Rezipient wundert sich bisweilen, wo die Verbindungsformel zwischen Technik und Aussagekraft, zwischen ästhetischer Oberflächengestaltung und dem in diese eingebetteten künstlerischen Impetus zu finden beziehungsweise zu suchen ist."
Hanno Millesi |