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Einzelausstellung: Fabián Marcaccio: The Structural Canvas Paintants (vorbei)

16 März 2012 bis 17 Juni 2012
  Fabián Marcaccio: The Structural Canvas Paintants
Fabián Marcaccio: "End-of-time Paintant", 2009, pigmentierte Tinte auf Leinwand, Aluminium, Alkydfarbe, Silikon, © Fabián Marcaccio, Courtesy Galerie Thomas Schulte, Berlin; Mundus Novus Collection
 
  Lehmbruck Museum

Lehmbruck Museum
Friedrich-Wilhelm-Straße 40
47049 Duisburg
Deutschland (Stadtplan)

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www.lehmbruckmuseum.de


Fabián Marcaccio, geboren 1963 im argentinischen Rosario de Santa Fe, lebt und arbeitet seit mehr als 20 Jahren in New York. In Deutschland wurde er vor allem durch Einzelausstellungen im Württembergischen Kunstverein Stuttgart (2000), im Kunstverein Köln (2001) sowie durch seine Teilnahme an der Documenta XI (2002) bekannt.

Seit den frühen 1990er Jahren beschäftigt sich Fabián Marcaccio mit der Befragung und Erweiterung des klassischen Gemäldebegriffs. In seinen »Paintants« - eine Wortneuschöpfung aus den Begriffen »painting« und »mutant« - verschmelzen die Konzepte des Gemäldes, der Skulptur und der Objektkunst. Die immer stärker werdende plastische Tendenz seiner Werke verdichtete sich in jüngster Zeit zu großen figürlichen Tableaus, »Structural Canvas Paintants«, deren herausragende plastische Qualität zur Verleihung des Bernhard-Heiliger-Preises für Skulptur führte. In dieser neuen Werkgruppe greift Marcaccio zeitgenössische Themen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft auf. Dazu gehören Globalisierung, Bankencrash, Transsexualität, Gentechnik und Terrorismus sowie die Rolle der Medien. So zeigt er beispielsweise im »CNN-Paintant« einen am Boden liegenden zerfetzten Reporter des Senders Cable News Network und verweist damit auf die endlose Infotainmentkultur aus Krieg, Blut und Entsetzen, die unseren visuellen Alltag prägt. Wie in einer Art modernem Historiengemälde erzählt Marcaccio von aktuellen geschichtlichen Momenten oder Ereignissen, deren Wahrheitsgehalt er aber seine Betrachter_innen auffordert zu hinterfragen.

Parallel zu »The Structural Canvas Paintants« präsentiert das Museum Haus Esters in Krefeld mit »Some USA Stories« eine eigens für das Haus erarbeitete Serie von etwa 15 Werken, die sich vor allem Themen widmen, die zur dunklen Seite der jüngsten amerikanischen Geschichte gehören: Themen wie der mexikanische Drogenkrieg, das Waco-Desaster in Texas, der von Jim Jones verordnete Massenselbstmord in Guyana, das Falludscha-Massaker oder die Schülermorde an der Columbine School (18. März bis 19. August 2012).

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