Georg Kargl Fine Arts widmet sich unter dem Titel Fine Line der zeitgenössischen Zeichnung. Was kann Zeichnung alles sein und was leistet sie? Das Medium Zeichnung wird hinterfragt und zeigt, dass Zeichnung nicht unbedingt etwas mit dem Gebrauch des Stiftes zu tun haben muss. Im Sinne der gegenwärtigen Gattungs- und Medienentgrenzung werden somit auch Installationen, Skulpturen oder Film gezeigt.
Jüngere aufstrebende Kunstpositionen, wie die von Wolfgang Plöger, Nadim Vardag, Andreas Fogarasi oder Marcel van Eeden werden mit internationalen Künstlergrößen wie Fred Sandback, Bruce Nauman, Raymond Pettibon, Ketty La Rocca oder Matt Mullican in Beziehung gesetzt. Die Accrochage Fine Line setzt auf den Dialog von individuellen "zeichnerischen" Gesten und vermag in einem bewusst weitergedachten Pluralitätsbegriff und einer subjektiven Szenografie Impulse für neue Verknüpfungen und Assoziationen zu setzen, um ein Gespür für die Veränderung des Zeichenbegriffs zu entwickeln. |