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In einem zehntägigen Projekt erinnert die Kunsthalle Düsseldorf an die legendären Fluxus-Aktionen und Aktivitäten, die vor vier Jahrzehnten in Düsseldorf stattfanden, die rheinische Kunstszene nachhaltig beeinflußten und den Ruf Düsseldorfs als bedeutenden Standort für zeitgenössische Kunst mit begründeten.
Dokumente, Fotografien und Filme erinnern an diese internationale künstlerische Bewegung, deren gattungsübergreifende Arbeiten den Weg zu Performance, Videokunst, Minimal Music und Concept Art vorbereiteten. Im Zentrum des Düsseldorfer Rückblicks steht das Festum Fluxorum Fluxus, das – von George Maciunas und Nam June Paik initiiert, von Joseph Beuys organisiert – am 2. und 3. Februar 1963 in der Aula der Staatlichen Kunstakademie stattfand. Fotografien, die Manfred Leve und Reiner Ruthenbeck damals von den events machten, verdeutlichen die Sprengkraft von Fluxus, zeigen minimalistische, meist kurze pieces, die in Bezug auf Material und Inhalt (A-Symbolisches, Alltägliches, Profanes) radikal Grenzen überschritten und neue Maßstäbe in der Kunst setzten. |