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Einzelausstellung: Frank Bauer - ...den Wald vor lauter Bäumen.... (vorbei)

4 November 2011 bis 3 Dezember 2011
  Frank Bauer - ...den Wald vor lauter Bäumen....
Frank Bauer
 
  Galerie Voss

Galerie Voss
Mühlengasse 3
40213 Düsseldorf
Deutschland (Stadtplan)

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tel +49-(0)211-13 49 82
www.galerievoss.de


In dem Bilderzyklus "..den Wald vor lauter Bäumen.." geht es Frank Bauer um die Erweiterung seiner malerischen Mittel in den Bereich der Abstraktion. Dabei diente ihm die Ausstellung Per Kirkeby's im Museum Kunst Palast in Düsseldorf als Inspiration. Bauer benutzte Kirkeby's Herangehensweise, sich schrittweise vom realen Gegenstand zu lösen. Dabei beschritt er aber nicht wie Kirkeby den ganzen Weg bis zur völligen Auflösung des Gegenstandes. Bei manchen Bildern war schon die Vorlage bewusst möglichst "abstrakt" gewählt. Bauer vergösserte Ausschnitte aus der Bildvorlage, die ihre Verbindung zum großen Bildzusammenhang verloren hatten und mehr als Komposition denn als realistische Abbildung von etwas gelesen werden konnten. Inhaltlich ging es ihm hier, wie schon in den frühen Stilleben, um die bildliche Bewältigung von Chaos, scheinbarer Unordnung und Zufälligkeiten. Dabei war ihm ein Bild von Otto Dix im Wuppertaler.

Von der Heydt -Museum ein wichtiger Einfluß: "Dix hatte einen Wald gemalt, der mir durch gezielte Verfremdung der Farben und Formen ein Gefühl von Unsicherheit, Verfall und Feindseligkeit vermittelte. Ein Sujet, das gerade in Deutschland immer wieder zu romantischer Verklärung herhalten musste, war ins Gegenteil verkehrt worden. Das brachte mich dazu, in den Wald-Bildern verschiedene emotionale Inhalte auszuprobieren, die von kontemplativer Ruhe über zweifelnde Unsicherheit bis hin zu unkontrollierten Ausbrüchen reichten." Die Natur interessierte den Künstler als Vorlage insofern, als Sie etwas für ihn Fremdes darstellt, was sowohl mit Angst als auch mit Sehnsucht besetzt ist, wie der Wald im Märchen und in der Realität. Das immer weiter wachsende und wuchernde in seiner Ziellosigkeit ist gleichzeitig faszinierend, tröstlich aber auch erschreckend, je nach dem, welche Assoziationen man hat. Bauer' s Bemühen war es, diese Assoziationen möglichst offen in die Bilder einfließen zu lassen, ohne dabei den Betrachter zu sehr in eine bestimmte Richtung zu lenken.

Ausstellungseröffnung: Freitag, den 4. November 2011 ab 19 Uhr

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