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Gruppenausstellung: franz west und seine belegschaft (vorbei)

11 August 2006 bis 10 September 2006
  franz west und seine belegschaft
Songül Boyraz, o.T.
 
  Galerie 422

Galerie 422
An der Traunbrücke 9 - 11
4810 Gmunden
Österreich (Stadtplan)

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tel +43-(0)7612-62 668
www.galerie422.at


F R A N Z W E S T
UND
SEINE BELEGSCHAFT


Reinhard Bernsteiger
Songül Boyraz
Heiri Häfliger
Anton Herzl
Peter Höll
Franz Kapfer
Leopold Kessler
Doris Krüger
Walter Pardeller
Hans Riedel
Tamuna Sirbiladze
Franz West

Ausstellungseröffnung :
11.08.2006 18.00 Uhr

Ausstellungsdauer :
11.08.2006 - 10.09.2006


Franz West zählt seit Jahren zu den international renommiertesten Künstlern Österreichs. In den beliebten Kunstrankings verschiedener Fachblätter nimmt er meist neben Maria Lassnig und Arnulf Rainer einen der drei Spitzenplätze ein.

Neben Arbeiten von Franz West präsentieren wir
eine Reihe von Künstlerinnen und Künstlern, die mit dem Atelier Franz West zusammenarbeiten.


Franz West wurde 1947 in Wien geboren. Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste in Wien bei Bruno Gironcoli und hatte seine ersten Ausstellungen in den 80er Jahren in Wien, Frankfurt und New York. 1992 und 1997 nahm er an der documenta in Kassel teil. Der Künstler ist im Klima des Wiener Aktionismus gereift. Wenn er auch nicht dessen Inhalte, Exzessivität und Aggressivität verinnerlicht hat, "schließt er allerdings sowohl mit der Körperbezogenheit seiner Kunst als auch mit seinem Interesse am Ausloten psychischen Erlebens an eine spezifisch österreichische Tradition an, in deren Reihe auch der Wiener Aktionismus zu sehen ist" (Thomas Kahler). Franz West arbeitet in der Technik der Collage, indem er "fremdes" Bild- und Textmaterial (aus Illustrierten, Tageszeitungen etc.) mit Malerei kombiniert und den Gehalt durch eigene Bildtitel komplettiert. Dabei spielt das Textmaterial eine große Rolle. "Das Einpassen dieser Fremdbestandteile, die zu Teilstücken des eigenen, originären Werkes werden, geschieht dialoghaft, manchmal auch vereinnahmend. Die Grenzen sind hier tatsächlich fließend" (Kahler). Wests skulpturales Schaffen begann mit den "Paßstücken", die Anfang der 80er Jahre erstmals ausgestellt wurden. Diese zunächst aus Papiermaché, dann aus Polyester und schließlich aus Aluminium hergestellten Objekte sind nicht als Skulpturen per se gedacht, sondern als "körpererweiternde Sinnesprothesen" (Kahler). Die Paßstücke sind freie Formen, die der informellen Plastik nahestehen. Sie sollen vom Besucher berührt und an seinen Körper angepaßt werden und sind somit zugleich Gebrauchsgegenstand und Skulptur. Franz West lebt und arbeitet in Wien.

Quelle: Franz West, Kritisches Lexikon der Gegenwart, München 1998.

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