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Einzelausstellung: Georg Eisler - Werke von 1969 - 1996 (vorbei)

15 Dezember 2007 bis 17 Januar 2008
  Georg Eisler
Georg Eisler
Fussgeherzone IV
"Fussgeherzone IV", Öl auf Leinwand, 50 x 40 cm
1989
 
www.hilger.at Hilger modern

Hilger modern
Dorotheergasse 5
1010 Wien
Österreich (Stadtplan)

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tel +43 (0)1 - 512 53 15
www.hilger.at


PRESSEINFORMATION

Georg Eisler

Werke von 1969-1996

Eröffnung: Samstag, 15. Dezember 2007, 11 -14 Uhr
Die Ausstellung dauert bis 17.Januar 2008.

Die Ausstellung von Bildern Georg Eislers fällt mit dem 10. Todestag des Malers am 15. Januar 2008 zusammen. In den vergangenen zehn Jahren hat die Galerie Hilger, die seit 1977 das Werk Georg Eislers zeigt, wiederholt Ausstellungen des Wiener Malers präsentiert. Die Ausstellung bietet einen Überblick über alle wichtigen Themen Georg Eislers. Im Zentrum seines künstlerischen Interesses steht immer der Mensch: der Mensch als politisch Handelnder, der gesichtslose Mensch der Masse und der Mensch als Individuum. Gezeigt werden daher bedeutende Porträts, Eislers wichtige Bilder von politischen Auseinandersetzungen, der Konfrontation der Staatsmacht mit dem kämpferischen politischen Menschen, Darstellungen der anonymen Menschenmenge einer Fußgeherzone, aber auch Akte, Darstellungen von Atelierinterieurs oder des Salzburger Aktsaals.

Bedeutende Themen Eislers sind aber auch die außergewöhnlichen Stadtlandschaften von Manhattan und London, die der Maler als melancholische und gänzlich menschenleere Orte der Einsamkeit zeigt.

Wichtig für Eisler war auch immer seine Beschäftigung mit dem Jazz: Seine Liebe zur Musik und besonders zum Jazz, seine regelmäßigen Besuche von Jazzclubs in New York und London inspirierten ihn zu einer Reihe großartiger Bilder, in denen er die Lebendigkeit und Ausdrucksstärke dieser Musik und die Atmosphäre der Szene einfängt. Die Ausstellung schlägt auch einen Bogen von frühen Werken des Künstlers bis zu seinen letzten Jahren. Einige repräsentative Gemälde der 1970er Jahre dokumentieren diese wichtige Schaffensperiode Eislers, der von 1968 bis 1972 auch Präsident der Wiener Sezession war und das Bild der Wiener Ausstellungslandschaft dieser Jahre so wesentlich mitbestimmt hatte. Georg Eisler gehört zu jenen Künstlern, die sein Leben lang einer „realistischen" Malweise verpflichtet war. Die seit einigen Jahren wieder sehr aktuellen Tendenzen realistischer Malerei auch in Österreich können Georg Eisler daher durchaus als „Vaterfigur" für sich beanspruchen.

Georg Eisler
1928 geboren am 20. April in Wien als Sohn des Komponisten Hanns Eisler und der Sängerin Charlotte Eisler
1944 Begegnung mit und Unterricht bei Oskar Kokoschka in London
1968- 72 Präsident der Wiener Secession. In dieser Eigenschaft Initiator zahlreicher Ausstellungen u.a. Kurator und Organisation der Ausstellung »Vienna Secession« an der Royal Academy, London
Gestorben am 15.Jänner 1998 in Wien

Ausgewählte Ausstellungen:
1995 »Jazz«, Galerie Hilger, Wien
1997 »Neue Arbeiten«, Galerie Hilger, Wien
2001 »Ein Rückblick«, Galerie Hilger, Wien

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