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Einzelausstellung: George Rickey (vorbei)

2 September 2011 bis 8 Oktober 2011
  George Rickey
George Rickey
Two Rectangles biased up
Edelstahl, signiert, datiert und nummeriert im Sockel, 137,2 x 77,5 x 91,4 cm. Auflage 3, Ex. 1/3. Provenienz Makler Gallery, Philadelphia
1974
 
www.galeriemichaelhaas.de Galerie Michael Haas

Galerie Michael Haas
Niebuhrstr. 5
10629 Berlin
Deutschland (Stadtplan)

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tel +49 (0)30 - 889 29 10
www.galeriemichaelhaas.de


Georg Rickey ist einer der wichtigsten Vertreter der Kinetischen Kunst.
Seine Metallskulpturen aus geometrischen Elementen geraten schon durch geringe Luftströme in Bewegung und entfalten ein rhythmisches Spiel im Raum durch ihr genial ausbalanciertes Gleichgewicht. Die eigenständige Bewegung ist für Rickey ein Hauptmerkmal der Kinetischen Kunst. Ab September zeigt die Galerie Michael Haas ein knappes Dutzend an großen und kleinen Indoor- und Outdoorobjekten aus Edelstahl des Amerikaners.

Rickey ist es immer wieder gelungen eine Mischung aus Leichtigkeit, minimalistischer Ästhetik und faszinierender Mechanik in seinen Objekten zusammen zu bringen und aufleben zu lassen. Inspiriert durch Künstler wie Alexander Calder, einem der bekanntesten amerikanischen Bildhauer, oder fast alltäglichen janvanischen Schatten-spielfiguren, entstanden 1945 seine ersten Mobiles.

Die Vorläufer der Kinetischen Kunst sind vielfältig. Nach Rickey zählt der Tanz zweifellos zu ihnen. Denn auch wenn sie nicht von ihm abstammt, sind beide Kunst-formen choreographisch. Sie verbindet eine bestimmte Anordnung einer zeitlichen Abfolge von sich nach gewissen Rhythmen im Raum bewegenden Objekten.
Ihr räumliches Maß sind der menschliche Schritt oder ihr eigener Radius und ihr zeitliches sind Trommelschläge, Händeklatschen, der Takt der Musik oder das einfache Ticken der Zeit, der wehende Wind.

Der gebürtige US Amerikaner wuchs in Schottland auf und studierte in Oxford Geschichte. Nach seinem Kunst-studium in Paris widmete er sich zuerst der Malerei und zeichnete Portraits. 1942 trat er in die US-Army ein und arbeitete dort als Ingenieur. Nach seiner Entlassung setzte er sein Studium an dem New Yorker Institute of Fine Arts und anschließend am Chicago Institiute of Design fort. In den Jahren 1964 und 1968 war er als Künstler auf der Documenta in Kassel vertreten.

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