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Gruppenausstellung: Gerd Winter / Susanne Auslender (vorbei)

23 Januar 2008 bis 23 Februar 2008
  Gerd Winter / Susanne Auslender
Gerd Winter
 
  Galerie Barbara von Stechow

Galerie Barbara von Stechow
Feldbergstraße 28
60323 Frankfurt/Main
Deutschland (Stadtplan)

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tel +49-(0)69-72 22 44
www.galerie-von-stechow.com


GERD WINTER Ornament
SUSANNE AUSLENDER Figur

Die am 24. Januar 2008 beginnende Ausstellung mit Bildern von Gerd Winter und Skulpturen von Susanne Auslender steht unter den Leitgedanken des jeweiligen Werkes. Während Gerd Winter, Wilhelm-Loth-Preisträger 2005, die Struktur des Farbauftrags zum zentralen Bildmotiv erhebt, beschäftigt sich die Holzbildhauerin Susanne Auslender mit dem Beziehungsgeflecht von Figur und Raum.

Gerd Winters Bilder sind Farbräume. Vom Gestischen ausgehend strukturiert der Künstler mit Ornamenten, die er nicht dekorativ, sondern gestaltend einsetzt. Indem er die Farben schichtweise aufträgt und wieder abkratzt, lässt er Spuren verborgener Malschichten durchscheinen. Damit gibt er der Farbe eine kostbar wirkende Erscheinung. Manchmal erinnern die Malflächen an historische Stoffe wie Brokat. Diese Qualität des Materials macht Lust, sich über die Strukturschichten in die "farbgeologischen" Tiefen seiner Bilder ziehen zu lassen.

Gerd Winter, 1951 in Groß-Gerau geboren, studierte Malerei an der Städelschule in Frankfurt bei Hermann Nitsch, Ernst Caramelle, Peter Klasen und Bernd Jäger. 1993 wurde er dort Meisterschüler. 1994 erhielt er den Georg-Lichtenberg-Preis für Bildende Kunst. Als Wilhelm-Loth-Preisträger der Stadt Darmstadt 2005 wurde sein Werk 2007 mit einer allseits gelobten Einzelausstellung im Hessischen Landesmuseum geehrt (in einer Doppelschau mit Matthias Will, Preisträger des Jahres 2004). Winters Werke sind in zahlreichen öffentlichen Sammlungen wie dem Hessischen Landesmuseum Darmstadt, der Pfalzgalerie Kaiserslautern, dem Land Hessen, der Kunsthalle Recklinghausen und überregionalen Institutionen und Firmensammlungen vertreten.

Betrachtet man Susanne Auslenders Skulpturen aus der Nähe, so fallen die Oberflächen-strukturen auf, die entstehen, wenn sie mit der Kettensäge die Form aus dem Stamm schält. Entfernt man sich nun von der Figur, um sie als Ganzes zu erfassen, dann dominiert die Klarheit der Form. Diese zeigt sich weniger stark in den Pflanzenstücken, die sie ebenfalls in dieser Ausstellung präsentieren wird, jenen aus einem Block entspringenden, farbig gefassten Blumen, sondern umso deutlicher in Werken, die sich mit der menschlichen Figur auseinandersetzen. Hier sind es Aspekte des menschlichen Zusammenlebens, des Mit- und Gegeneinanders, die Auslender in symbolhafte Figurenkonstellationen umsetzt und dabei einen quasi psychoana-lytischen Blick auf Paarbeziehungen wirft.

Susanne Auslender, 1964 in Saarbrücken geboren, studierte nach einem zweijährigen Aufenthalt in Brasilien Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste in München. 2006 erhielt sie den Preis für Bildhauerei der Villa Mohr, München. Sie nahm an zahlreichen Bildhauersymposien teil und zeigte ihre Werke in vielen Ausstellungen, Messen und im öffentlichen Raum wie in Stockstadt am Rhein, der Orangerie Darmstadt, dem Skulpturenpark Hamburg und dem Bansapark Neu-Isenburg.

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