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Gruppenausstellung: GIUSEPPE DONNALOIA / UTE RADDATZ / BARBARA SPANNAGEL - Schöne Aussicht (vorbei)

4 Juli 2008 bis 31 August 2008
  GIUSEPPE DONNALOIA / UTE RADDATZ / BARBARA SPANNAGEL - Schöne Aussicht
Giuseppe Donnaloia, La grotta II, 2007, Öl auf Leinwand, 195x165 cm
 
  KUNSTKABINETT

KUNSTKABINETT
Untere Bachgasse 7
93047 Regensburg
Deutschland (Stadtplan)

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www.kunstkabinett.com


GIUSEPPE DONNALOIA
UTE RADDATZ
BARBARA SPANNAGEL


Schöne Aussicht

4.7.2008 - 31.8.2008

Zur Eröffnung der Ausstellung

lade ich Sie und Ihre Freunde am Freitag, dem 4. Juli 2008 um 20 Uhr recht herzlich ein.

Marianne Schönsteiner-Mehr

Einführung: Michael Schultz, Berlin
Die Künstler sind anwesend.
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.




GIUSEPPE DONNALOIA

1967 geboren in Duisburg
1981 - 83
Studium an der Kunsthochschule Florenz / Italie
1983 – 84
Kunsthochschule Monopoli / Italien
1985 – 86
Ausbildung zum Kunstgießer in Köln
1986 – 90
Ausbildung zum Steinbildhauer in Köln
1990
Studienreise nach Toulouse / Frankreich
1996 – 2006
Kunsthistorische und geologische Studienreisen durch Italien
seit 2005
Studien an der Akademie Bad Reichenhall bei Markus Lüpertz

Giuseppe Donnaloias Malerei erzählt vom Festhalten des Flüchtigen. Seine Motive entstammen dem täglichen Leben, Motive also, die in sozialen Mustern, Regeln und Gewohnheiten verankert sind und somit von jedem zu erkennen. Es handelt sich hierbei um Szenen, die manchmal fröhlicher, manchmal gedämpfter, melancholischer, die so wirken, als verliehen sie dem Flüchtigen Dauer. Eine Pferdekutschenfahrt am Strand: Lebenslust, Vergnügen, Spaß, aber ein Prozess mit Anfang und Ende, irgendwann und bald vorbei, und nur noch Erinnerung. Im Bilde wird es festgehalten.

Manches ist farbig, viel aber in Grisaille gemalt. Schwarz, Weiß, Grau – eine reiche Palette trotz der Beschränkung. Die Grisaille rückt das gegenständlich Erkennbare des Bildes weg von der Wirklichkeit in eine autonome Zone ästhetischer Nachvollziehbarkeit , die eine visuelle Umarbeitung als ästhetische Arbeit erfordert.

GIUSEPPE DONNALOIA Pressemiltteilung als pdf-Datei 211 KB



UTE RADDATZ

1961 geboren in Bergkamen in Westfalen

1978
Ausbildung zur Steuerfachgehilfin
1992 – 94
Abitur
1995
Studium der BWL an der Fernuniversität Hagen
ab 1995
künstlerische Ausbildung bei Stephan Geisler
1998
Studium freies und angewandtes Zeichnen in Darmstadt
ab 2003
Malerei
2005
Verlagerung auf großformatige Malerei
2007
Aufnahme der Dozententätigkeit in den fächern Zeichnen und Malerei

Natürlich ist ein Landschaftsbild das Bild einer vorgestellten, geträumten, ersehnten oder auch real existierenden Landschaft. Bei den Gebirgsbildern von Ute Raddatz handelt es sich um große, fast schon monumentale Gemälde. Die Künstlerin versteckt viel hinter ihren
Berg-Bildern, denn das Bild des Berges, wie des Matterhorns, ist nicht nur hehrer Platz
von Gottnähe, nicht nur Natursymphonie, sondern auch abgesunkenes folkloristisches Kulturgut, Kitsch und Kommerz.

Die Farbe ist das bestimmende Element der Malerei. Sie gebärdet sich sparsam in der Palette, aber raffiniert in den Klängen. Der Himmel glüht in dunklem Blau, der Bergrücken schiebt sich dunkel ins Blickfeld. Eine beunruhigende Harmonie und doch Natur pur.

UTE RADDATZ Pressemiltteilung als pdf-Datei 130 KB



BARBARA SPANNAGEL

1963 geboren in Brannenburg
1980 - 83
Ausbildung zum Steinbildhauer an der Berufsschule für Bau und Gestaltung in München
1984
Studium für Steinbildhauerei bei Verona / Italien
1987
Tierstudien in Afrika

Das Bildnerische erscheint oft als erster Zweck, als Exemplifizierung der Frage nach der Realisation von bildhauerischen Aufgaben. Bei Barbara Spannagel ergibt sich eine andere, eine neue Situation. Sie kennt und erkennt die Tradition. Sie zitiert mit leichter Hand und ein wenig fröhlicher Unbekümmertheit, die ein ganz lebendig-frisches Moment in ihre Bildhauerei bringt, aber sie verbindet das mit reflektierter Formsymbolik, was ein besonders spannungsvolles Ergebnis zeitigt. Ihre Bildhauerei wird bestimmt durch eine gegenständliche Form, gern etwas abstrahiert, aber unmissverständlich auf Erkennbarkeit optimiert. Sie befreit sie jedoch aus ihrer Abbildlichkeit durch einen Spalt im Material, der einen Seelenzustand ("Zwiespalt") meint.

BARBARA SPANNAGEL Pressemiltteilung als pdf-Datei 62,6 KB

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