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Einzelausstellung: Götz Bury - Traumfabrik (vorbei)

4 Oktober 2008 bis 1 November 2008
  Götz Bury - Traumfabrik
Götz Bury, Fahrrad zur Performance, „Gut leben ohne Nix“, im MAK-Wien 2007
 
  Galerie Lisi Hämmerle

Galerie Lisi Hämmerle
Anton-Schneiderstr. 4a
6900 Bregenz
Österreich (Stadtplan)

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tel +43 (0)664 - 528 82 39
www.galerie-lisihaemmerle.at


GÖTZ BURY - Traumfabrik

Eröffnung: 4. Oktober, 20 Uhr

Zur Langen Nacht der Museen

Dauer der Ausstellung:
4.10. - 1.11.08

Öffnungszeiten:
Mittwoch bis Freitag von 14 - 18 Uhr
Samstag von 10 - 12 und 14 - 16 Uhr

Götz Burys Traumfabrik - Fotostudio
Die Schokoladenseite des Lebens

Götz Bury
's Traumfabrik ist ein Fotostudio, in dem sich die BesucherInnen selbstinszenieren und so ihren Traum vom sorgenfreien Leben, in Reichtum und Glück, wahr machen können. Als bleibenden Beweis für den unwahrscheinlichen Augenblick bekommen sie ein Erinnerungsfoto mit nach Hause.

Als Kulissen stehen ihnen neben einem neoklassischen Hollywood-Pool , einem grandiosen Privatjet und einer prachtvollen Villa, auch andere luxuriöse und extravagante Räumlichkeiten zur Verfügung, die geeignet sind, exquisiten Lebensstil angemessen zu simulieren. Dazu werden Champagner-, Langusten- und Kaviarnachbildungen - oder was immer das Herz kulinarisch begehren mag - gereicht. Ob teure Autos, TV Kameras, hochkarätige Mikrofonbatterien, oder sogar ideale PartnerInnen, alles ist in ausreichender Zahl und Qualität als PappkameradInnen bzw. täuschend echten Blechattrappen vorhanden, um im Angesicht des Blitzlichtgewitters der herandrängenden Paparazzi zu einer unvergesslichen Bildkomposition zu verschmelzen.

Denn mediale Erscheinung wirkt auf andere Menschen bekanntlich weit gründlicher, als reale Existenz dies je vermögen würde.

Im Kern beschäftigt sich die Traumfabrik mit Rituellen Handlungen im Zusammenhang mit Statussymbolen, Fetischen und Kultobjekten, also mit der öffentlichen Inszenierung von Macht.

Ein wichtiger Antrieb für die Entstehung der Traumfabrik war nicht zuletzt der Gedanke, dass es weder angenehm noch wünschenswert sein kann, teure und schwer zu bewachende Prestigeobjekte, wie Rolex Uhren, Ferraris und Luxusvillen tatsächlich selbst zu besitzen. Denn niemand will ernsthaft die unangenehmen Begleitumstände ertragen müssen, die mit ihrem Besitz bzw. ihrer Erlangung einher gehen, wie extremer Arbeitsstress, Ausbeutung anderer Menschen, damit einhergeneder Vereinsamung und nicht zuletzt panische Angst vor Neid und Missgunst, Raub und Betrug.

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