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Einzelausstellung: Günter Fruhtrunk (vorbei)

11 September 2009 bis 31 Oktober 2009
  Günter Fruhtrunk
Günter Fruhtrunk
2 Rot : 1 Rot
Acryl, Kasein auf Leinwand, 231 x 180 cm
1971
 
www.storms-galerie.de walter storms galerie

walter storms galerie
Schellingstr. 48
80799 München
Deutschland (Stadtplan)

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Liebe Freunde der Galerie,

zu unseren Ausstellungen anlässlich der Open Art laden wir Sie herzlich ein.

In den Räumen der Schellingstrasse 48 präsentieren wir erstmal seit 16 Jahren wieder eine umfangreiche Werkschau des Malers Günter Fruhtrunk (1923-82) in München. Werke aus allen Schaffensphasen des Münchner Künstlers zeigen Fruhtrunk mit seinem eigenständigen und kompromisslosen Werk als einen der wichtigsten Vertreter der geometrischen konkreten Malerei in Deutschland.

Beeinflusst von Fernand Léger und Jean Arp, in deren Pariser Ateliers er 1952 und 1955 arbeitet, knüpft Fruhtrunk nach dem Zweiten Weltkrieg an die Bildtradition des Suprematismus an. In den 1960er und 70er Jahren entwickelt er seine charakteristische Bildsprache aus streng rhythmisierten Farbbändern, die sich stets über die Bildgrenzen hinweg auszudehnen scheinen. Der Reduktion der Form auf vertikale, horizontale und diagonale Bahnen entspricht die Konzentration auf nur wenige Farben, schwarz, leuchtendes Blau, grelles Gelb, strahlendes Rot und variantenreiches Grün. In seinem expressiven Spätwerk löst Fruhtrunk die selbstauferlegten Beschränkungen und tendiert zu Mischfarben und gestischem Farbauftrag.

1967 wurde er zum Professor für Malerei an die Akademie der Bildenden Künste in München berufen, wo er bis zu seinem Tod die führende Rolle spielte. 1968 nimmt er an der documenta IV in Kassel und der Biennale in Venedig teil. Sein Werk wurde 1993 mit einer großen Retrospektive in der Neuen Nationalgelerie Berlin geehrt, die im Anschluss in das Westfälische Landesmuseum, Münster sowie nach München in die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen und die Städtische Galerie im Lenbachhaus tourte.

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