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Einzelausstellung: Hans-Christian Schink - LA Night + North Korea Underground (vorbei)

14 Januar 2006 bis 20 März 2006
  Hans-Christian Schink
Hans-Christian Schink
LA Night #12
LA Night #12, C-Print/ Diasec, 210 x 176 cm, Auflage V/III
2003
 
www.rothamel.de GALERIE ROTHAMEL

GALERIE ROTHAMEL
Fahrgasse 17
60311 Frankfurt/Main
Deutschland (Stadtplan)

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tel +49 - (0)69 - 21 97 66 91
www.rothamel.de


Zur Vernissage im Rahmen der frankfurtkunstmitte.de am Donnerstag, 19. Januar 2006 von 18 bis 21 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.

Wegen der Arte Fiera bleibt unsere Ausstellung vom 21. Januar bis zum 02. Februar geschlossen.

Hans-Christian Schink wurde 1961 in Erfurt geboren. Seine Serie "Verkehrsprojekte" prägte eine neue Sicht auf Kulturlandschaften. Die Fotografien aus den Suburbs von Los Angeles und die Peru-Serie spiegelten seine besondere Wahrnehmung der zivilisatorischen Zyklen von Gründung, Erneuerung, Verwahrlosung und Musealisierung.

Schinks Serie "LA.Night", entstanden 2002/2003, widmet sich dem Aspekt Stadt aus einem anderen Blickwinkel.

"Besonders eindringlich von der verlorenen Nähe handeln schließlich seine L.A.-Nachtbilder. Dabei bannte er vom Mulholland-Drive und Griffith Park aus das Lichtermeer der Stadt auf kleinformatige, hoch lichtempfindliche Farbnegativfilme und erzielte stark körnige Abzüge, aus denen heraus er wiederum kleinste Ausschnitte bis auf Zwei-Meter-Formate vergrößerte - mit der Wirkung einer entsprechenden Auflösung der Motive bis in die Nähe der Ungegenständlichkeit. Die versuchte Einsichtnahme geriet so folgerichtig zum Ausschlussverfahren, das Objekt der Näherung zum Schemen, zur Folie, zum lichtfunkelnden Augenschein fern aller Gegenwärtigkeit. Die Wirklichkeit bleibt eine faszinierende Unbekannte." (Kai Uwe Schierz)

In starkem formalen und inhaltlichen Kontrast dazu stehen Arbeiten aus einer im Sommer 1989 in Nordkorea entstandenen Serie, die sich aber ebenso wie die LA.Night-Serie auf den ersten Blick nicht unbedingt in die scheinbar typische Ästhetik des schinkschen Oeuvres fügt. Mit lakonischem Gestus und nicht ohne einen Anflug von Ironie zeigt Schink Bilder aus einem Land, dessen Führer - wie auch die Regierenden seines damaligen Heimatlandes - sich als allgegenwärtiger Hüter ewiger Wahrheiten verstand und in Szene setzen ließ.

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