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Einzelausstellung: Harald Pütz - Dem Licht auf der Spur (vorbei)

13 Februar 2009 bis 23 April 2009
  Harald Pütz - Dem Licht auf der Spur
Harald Pütz
Lichtspur Blau Violett über Grün Violett, 2008
Öl auf Leinwand
50 x 60 cm
 
  Galerie artThiess

Galerie artThiess
Frauenstrasse 12
80469 München
Deutschland (Stadtplan)

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tel +49 (0)89 - 189 44 89 22
www.artthiess.de


Harald Pütz - Dem Licht auf der Spur

13. Februar bis 23. April 2009

Vernissage am Donnerstag, 12. Februar 2009, 18.30 bis 22.00 Uhr

Um 19.00 Uhr spricht die Kunsthistorikerin Daniela Thiel über das Werk von Harald Pütz.
Der Künstler ist anwesend.

Offener Samstag zum Frühlingsanfang, 21. März 2009, 12.00 bis 16.00 Uhr

Finissage am Donnerstag, 23. April 2009, 18.30 bis 22.00 Uhr

Die Galerie artThiess freut sich, vom 12. Februar bis 23. April 2009 in ihren Ausstellungsräumen im Orlandohaus am Platzl, Pfisterstrasse 11, 2. Stock, neue Arbeiten von Harald Pütz präsentieren zu können.

Harald Pütz widmet sich in seiner Malerei seit mehr als 20 Jahren ganz besonders eingehend dem Phänomen Licht und dessen Wiedergabe in der Malerei. Dieses Bemühen führte ihn 2001 zur großen Werkgruppe der „Lichtspuren", die schon fast zu einer Art „Markenzeichen" für ihn geworden sind:

In den ersten sechs Jahren dieser Phase entstehen vor allem rechteckige, von links nach rechts heller und damit lichthaltiger werdende Farbfelder in verschiedensten Farbkombinationen, die jeweils von einem monochromen Rahmen umgeben sind. Diese Arbeiten, die den Akt des Malens im Pinselstrich meist noch deutlich erkennen lassen, sind weitgehend losgelöst von gegenständlichen Assoziationen. Die psychische und physikalische Wirkung der Farben steht im Vordergrund. Man ist der Ausstrahlung der Bilder ausgeliefert: Unterschiedlichste Stimmungen werden beim Betrachter hervorgerufen und nach einiger Zeit macht sich ein Flimmern im Auge breit.

Im Jahr 2007 kommt es dann zu einem Wandel innerhalb der Werkgruppe. Harald Pütz beginnt, die Farben im Mittelfeld von unten nach oben aufzuhellen, wodurch die horizontalen Farbverläufe von vertikalen abgelöst werden. Nun scheint das Licht von oben nach unten ins Bild zu dringen. Auch erfolgt die Aufhellung jetzt meist in mehreren Stufen, d.h. helle Partien werden von dunkleren Partien unterbrochen, wobei der Künstler ganz im Stil der alten Meister mit verschiedensten Lasurtechniken und Weißhöhungen arbeitet und dabei den Pinselstrich von Mal zu Mal mehr aus dem Bild eliminiert. Diese „neuen" Farbfelder lassen - anders als die älteren - neben den emotionalen Eindrücken, beim Betrachter auch ganz konkrete Erinnerungen entstehen. So denkt man unweigerlich an von Licht beschienene Landschaften, an traumhafte, unwirklich erscheinende Gegenden, in deren Weite und Leere man sich verliert.

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