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Gruppenausstellung: HEADS & PORTRAITS (vorbei)

21 Juli 2009 bis 19 September 2009
  HEADS & PORTRAITS
Harding Meyer, ohne Titel, 2009, 120 x 150 cm, Öl auf Leinwand
 
  GALERIE FREY

GALERIE FREY
Gluckgasse 3
A-1010 Wien
Österreich (Stadtplan)

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www.galerie-frey.com


Die Sehnsucht nach dem Abbild scheint so alt wie die Menschheit zu sein - weshalb sonst beschäftigt Künstler seit Jahrtausenden die empfundenen Wirklichkeit und die seelische Erschütterungen in menschlichen Gesichtern? Das zeigen erhalten gebliebene Portraits der Alten Ägypter ebenso wie die frei erfundenen Ideal- und Charaktertypen der griechischen Kunst, die von dem Römern dann in virtuoser Weise weiter verfeinert wurde. In der Renaissancezeit lag das Hauptaugenmerk in höchster, naturalistischer Virtuosität, während in der Blütezeit der italienischen Malerei im Portraitbild das ganze Wesen des Dargestellten zum Ausdruck gebracht wird. Durch die zunehmende Bedeutung der Auftragsmalerei sind Portraits seit dem 17. Jahrhundert sehr in den Vordergrund getreten.

"Heads & Portraits" zeigt, wie Künstler unserer Tage sich mit dem menschlichen Gesicht auseinandersetzen.

Der deutsche Malerjungstar (1970) Norbert Binsky, dessen Bilder sich in wichtigen Sammlungen und Museen befinden, beschäftigt sich mit dem Körperkult und der Körperkritik unserer Zeit. Dabei greift er auf den künstlerischen Einfluss von Renaissance bis Pop Art zurück.

Katharina Prantl (1958), die ihre Reisen gerne in Bildern festhält, lässt sich auf die sehr persönliche Auseinandersetzung mit dem menschlichen Kopf ein.

Philip Patkowitsch (1981) setzt Fotografien des 19. und 20. Jahrhunderts in Bilder um. Z. B. wirkt das Portrait eines Polarforschers wie gerade dem ewigen Eis entstiegen.

Veronika Dirnhofer (1967) beschäftigt sich immer intensiver mit dem menschlichen Gesicht. Sie erforscht Gelebtes, Gelittenes, Gedachtes und lässt uns am Leben der Anderen teilhaben.

anselm glück (1950) Der Maler und Schriftsteller gehört zu den wenigen Künstlern, die sich in der Öffentlichkeit rar machen. "Die Maske hinter dem Gesicht" - so der Titel eines seiner Bücher, könnte auch das Thema seiner Bilder sein.

Tom Fleischhauer (1954) Der in Berlin lebende moderne Impressionist verwendet meist die Nichtfarben Grau, weiss und schwarz. Seine Portraits sind ein Teppich von Flecken nuancierter Grautöne.

Peter Brauneis (1964) erhielt 2003 den Preis des Landes Salzburg für eine seiner Skulpturen.

Harding Meyer (1964)sucht sich aus der Bilderflut des Fernsehens und der Zeitungen Gesichter, die er aus dem massenmedialen Gebrauch in einen Kontext individueller Wirkung gleiten lässt.

Adrienne Kiss (1978) fasziniert immer wieder mit ihren Portraits aus zarten Bleistiftstrichen.

Kiki Kogelnik (1935, †1997) Vor 15 Jahren entstand die Idee, die Keramikköpfe der Künstlerin in Glas umzusetzen. Inzwischen sind die "Venetian heads" weltweit bekannt.

Josephine Scianna (1980) lädt mit ihren Arbeiten den Betrachter in die geheimnisvolle Welt der zwischenmenschlichen Beziehung ein. Ihr ist die nächste Einzelausstellung der Galerie ab 22. September gewidmet.

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