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Einzelausstellung: Hertha Miessner - Digitale Malerei (vorbei)

26 September 2008 bis 20 November 2008
  Hertha Miessner - Digitale Malerei
Ball (1), 2006
Digitale Bildcollage
Light Jet High End Photography, Aludibond
40 x 40 cm
Ex 1/3
 
  Galerie artThiess

Galerie artThiess
Frauenstrasse 12
80469 München
Deutschland (Stadtplan)

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tel +49 (0)89 - 189 44 89 22
www.artthiess.de


Hertha Miessner - Digitale Malerei
26. September bis 20. November 2008

Vernissage am Donnerstag, 25. September 2008, 18.30 bis 22.00 Uhr

Anlässlich des langen Galerienwochenendes
Abendöffnung am Freitag, 26. September 2008, 18.00 bis 21.00 Uhr
art breakfast am Samstag, 27. September 2008, 11.00 bis 14.00 Uhr

Die Galerie artThiess freut sich, vom 26. September bis 20. November 2008 neueste Arbeiten und einen Querschnitt aus dem bisherigen Schaffen der Münchner Künstlerin Hertha Miessner präsentieren zu können.

Kardinalrot, Stoffberge aus schimmerndem Samt und knisternder Seide, ein Wechsel von Licht und Schatten - Hertha Miessner schafft Bilder, die wie altmeisterliche Gemälde wirken. Bei der barocken Opulenz handelt es sich jedoch um eine mit fotografischen Mitteln hergestellte, perfekte virtuelle Täuschung:
Der Ausgangspunkt ihrer digitalen Arbeiten ist - nahezu symbolträchtig - malerisches Abfallprodukt: zufällig bemalte Klebestreifen zur Abdeckung beim Malprozess. Eingescannt und digital bearbeitet geben sie plötzlich eine ungeahnte Kostbarkeit preis, die den entstandenen Bildern Qualitäten wertvoller, historischer Gemälde mit ihren illusionistischen Wirkungen verleihen. Sie gaukeln uns eine schillernde Oberfläche vor, hinter der sich Unvermutetes verbirgt.

Die trügerische Ästhetik der digitalen Bildwelt ist somit das Thema in der künstlerischen Arbeit von Hertha Miessner. Was von der Malerei als Nebenprodukt übrig bleibt, wird zum Ausgangspunkt eines immer neuen Werkprozesses, der auch weiterhin dem Malerischen treu bleibt. Farbqualität, Materialität oder auch motivische Andeutungen werden digital weiter verarbeitet, in ihren Wirkungen übersteigert oder gezielt akzentuiert. Der bestechenden Klarheit der statischen Wiedergabe steht die Bewegungsunschärfe gegenüber. Das Bildgefüge gerät also in Bewegung - der Trug in formaler Hinsicht, der bereits in der Verwandlung minderwertiger Materialien zu kostbaren Stoffen begonnen hatte, setzt sich hier auf einer komplexeren gestalterischen Ebene fort.

Hertha Miessner war im August 2008 an der Ausstellung "Olympic Fine Art 2008" mit Künstlern aus 80 Nationen beteiligt, die parallel zur Olympiade vom 8. bis 25. August 2008 im "International Exhibition Centre", Peking, China stattfand.

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