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Einzelausstellung: Ik-Joong Kang - Enter the heaven - Installation 1999 (vorbei)

15 Januar 2000 bis 11 März 2000
  Ik-Joong Kang - Enter the heaven - Installation 1999
 
www.alexanderochs-galleries.com ALEXANDER OCHS GALLERIES BERLIN | BEIJING

ALEXANDER OCHS GALLERIES BERLIN | BEIJING
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10969 Berlin
Deutschland (Stadtplan)

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www.alexanderochs-galleries.com


Sowohl die zur Zeit im Museum Ludwig Köln gezeigte Arbeit Buddha Learning English wie auch das für ASIAN FINE ARTS geplante Werk Enter the Heaven vereint Themen und kompositorische Prinzipien, die der Koreaner Ik-Joong Kang seit seiner Ankunft in New York 1984 verwendet, wohin er zumufbaustudium an das Pratt-Institute kam.

Als mittelloser Student nahm er zwei Jobs an, den einen tagsüber, den anderen nachts, was ihm wenig Zeit für sein Atelier ließ. Dann aber entdeckte er, daß drei mal drei Zoll große Leinwände sowohl in die Hosentasche als auch und seine Handfläche passten. An ihnen arbeitete er während seiner langen Pendelfahrten zwischen den Jobs und dem Institut, und die U-Bahn wurde für ihn zum Atelier.
Die Bilder, die Kang in dieser Zeit produzierte, hielten unvermittelt und tagebuchartig seine Verblüffung und Amüsiertheit angesichts alltäglicher Begegnungen mit einer fremden Kultur fest. In Rasterhängung boten Ensembes aus vielen Tausend Leinwänden ein lückenloses Bild von Kangs Leben in einer soeben adaptierten Kultur.

Setzte sich Ik-Joong Kang bis heute vorrangig mit der Differenz zwischen seiner koreanischen Wurzel und der ihn umgebenden amerikanischen Populärkultur auseinander, nähert er sich mit Enter the Heaven dem 'Erbe‘ christlich-abendländischer Kultur und ihrer Reproduktion, um gleichzeitig ein übliches Rezeptionsverhalten des Westens gegenüber Asien zu zitieren. Diese -erstmals gezeigte- Arbeit entstand unter dem Eindruck unterschiedlicher Aufenthalte in
Europa. 1997 wurde Kang auf der 'Venedig-Biennale‘, 1998 in Berlin und Aachen gezeigt.

Auf insgesamt 1080 Täfelchen (3x3 Zoll), die in Form gotischer Kirchenfenster installiert werden, malte Kang eine endlose Reihung einer 'Muttergottes mit Kind'. Die so entstandene Bilderwand bringt der Künstler in Korrespondenz wie Konfrontation mit einer Skulptur der Ikone des Hong Kong-Films, Bruce Lee. Zu hören sind Ausschnitte aus der Bach’schen Matthäus-Passion sowie Bruce Lee-Sounds.

Neben der grossen Installation Enter the Heaven wird die Galerie auch kleinere Arbeiten des Künstlers präsentieren.

Die Ausstellung wurde vom 26.2. bis zum 11.3.2000 Verlängert.

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