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Einzelausstellung: INGE DICK - Lichtzeiten-Zinnober (vorbei)

28 April 2011 bis 1 Juni 2011
  INGE DICK - Lichtzeiten-Zinnober
Inge Dick, "zinnober", 2010, Installationsansicht in der Galerie
Renate Bender, München, Jänner – Februar 2011
 
www.galerie-lindner.at Galerie Lindner

Galerie Lindner
Schmalzhofgasse 13/3
1060 Wien
Österreich (Stadtplan)

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tel +43 - 1 - 913 44 58
www.galerie-lindner.at


Stills aus dem Film "Zinnober"

Da die Polaroid-Technik nicht mehr zur Verfügung steht, ist Inge Dick unter anderem auf den Film umgestiegen. Ein konsequenter Schritt, denn es hat sie gereizt, die Farbveränderungen nicht nur als einzelne Fakten, als Shots darzustellen, sondern auch in ihren sanften Übergängen, als sukzessiven Prozess erlebbar zu machen. So entstand der 13,5 Stunden dauernde digitale Film "Zinnober", die Aufnahme einer zinnoberroten Fläche während eines Tages in ihrem Atelier, die die Kamera bei gleichbleibender Blende und Belichtungszeit leicht unscharf gemacht hat. Das Zinnoberrot ist ein schönes besonders leuchtendes Rot, das viel Licht absorbiert. Es eignet sich deshalb besonders gut für Inge Dicks Absichten. Die ganze Vielfalt der Wandlungsfähigkeit dieser Farbe erlebt man hier in Echtzeit, und der Aspekt der Stille, der Inge Dick schon bei ihren Gemälden so wichtig war, kommt hier im Film voll zum Tragen.

Als Auskoppelung aus dem Film sind "Zinnober-Stills" entstanden, die den Film nun wieder in Fotografie umsetzen.
Natürlich sind die Stills mit der genauen Angabe der Uhrzeit versehen, sonst könnten sie ja - wie Inge Dick sagt - "irgendetwas sein. Und ich will ja gerade die Dokumentation."

Tobias Hoffmann

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