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Einzelausstellung: Inge Gutbrod - Ins Licht gerückt! - Bildobjekte, Leuchtarbeiten und Skulpturen aus Wachs (vorbei)

23 März 2007 bis 10 Mai 2007
  Inge Gutbrod
Inge Gutbrod
4 Leuchtkästen mit Wachsfliesen belegt
"4 Leuchtkästen mit Wachsfliesen belegt" (beleuchtet, Ausschnitt) 200 x 280 x 20 cm
 
  Galerie artThiess

Galerie artThiess
Frauenstrasse 12
80469 München
Deutschland (Stadtplan)

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INGE GUTBROD
Infotext


Am Donnerstag, 19. April 2007, ab 18.30 Uhr zeigen wir den Film "Wachs - Inge Gutbrod" des bekannten Münchner Dokumentar-filmers Reiner Holzemer.

Finissage mit der Künstlerin am Donnerstag, 10. Mai 2007, ab 18.30 Uhr

Seit 1992 setzt sich die Fürther Künstlerin Inge Gutbrod (*1963) schöpferisch mit den Möglichkeiten von Wachs auseinander, lotet unermüdlich seine Grenzen aus.

Dabei reizt die Künstlerin besonders die Lichtdurchlässigkeit des Materials, die Mischung aus Opazität und Transparenz. Dieses Dazwischen - auch Transluzenz genannt - teilt sich dem Betrachter im marmornen Glanz organisch geformter Gefäße und Vasen mit, die dicht an dicht ganze Regale füllen. Sie manifestiert sich beim Blick ins Innere etwa globusgroßer Hohlkugeln, die sich ganz unerwartet zu endlosen Räumen aus Licht und Farbe öffnen. Und sie offenbart sich in schachbrettartig gegliederten Tableaus aus quadratisch-bunten, zunächst undurchsichtigen Wachsfließen, die ihre ganze Kraft beim Anknipsen der dahinter liegenden Neonröhre entfalten: dabei verwandeln sich die unterschiedlich dicken Platten "…in ein Mosaik aus lauter einzelnen, leuchtenden Waben, die durch ihre konzentrischen Einbuchtungen häufig über eine jeweils eigene Lichtquelle zu verfügen scheinen" (Stephan Trescher). Diese Leuchtkästen rufen nicht nur Assoziationen mit gotischen Glasfenstern oder flackernden Diskothekenfußböden hervor, sondern erzeugen fast körperliche Empfindungen, die sich dem Betrachter nachdrücklich einprägen.

Grundsätzlich gilt dabei für alle Arbeiten von Inge Gutbrod: Oberfläche und äußere Erscheinung darf nicht für das Ganze genommen werden. Vielmehr verbirgt sich hinter und unter allem ein tieferer Sinn, der erst "Ins Licht gerückt!" werden muß.

Die ehemalige Meisterschülerin von Prof. Werner Knaupp studierte an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg und erhielt mehrere Stipendien im In- und Ausland. Für ihr künstlerisches Schaffen wurde Inge Gutbrod von den Städten Nürnberg und Fürth bereits mit Preisen ausgezeichnet. Arbeiten der Künstlerin befinden sich inzwischen u.a. im Besitz der Deutschen Bank, Frankfurt sowie den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen.

Inge Gutbrod - Pressetext als pdf-Datei 41,2 KB

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