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Gruppenausstellung: INTIME EXPEDITIONEN (vorbei)

25 August 2001 bis 7 Oktober 2001
  INTIME EXPEDITIONEN
Christina Paetsch, aus der Serie Plastische Häutungen, 2000
 
  Haus am Waldsee - Der Ort internationaler Gegenwartskunst in Berlin

Haus am Waldsee - Der Ort internationaler Gegenwartskunst in Berlin
Argentinische Allee 30
14163 Berlin
Deutschland (Stadtplan)

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tel +49-(0)30-801 89 35
www.hausamwaldsee.de


Eine Produktion des Goldrausch Künstlerinnenprojektes Berlin

Das Goldrausch Künstlerinnenprojekt, vor zwölf Jahren in Berlin initiiert, vermittelt den Teilnehmerinnen des Weiterbildungsprogramms verschiedenartigste Kenntnisse und Strategien, die für eine künstlerische Berufspraxis heute notwendig sind.
Bildende Künstlerinnen, die ihre künstlerische Ausbildung abgeschlossen haben und über einige Jahre freier Berufserfahrung verfügen, können sich für das Programm bewerben. Die Auswahl aus den jährlich rund zweihundert Bewerbungen trifft eine externe und jährlich wechselnde Fachjury. Das Programm wird von der Berliner Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales und Frauen finanziert und zusätzlich durch Mittel des Europäischen Sozialfonds unterstützt.

Das Goldrausch Künstlerinnenprojekt, vor zwölf Jahren in Berlin initiiert, vermittelt den Teilnehmerinnen des Weiterbildungsprogramms verschiedenartigste Kenntnisse und Strategien, die für eine künstlerische Berufspraxis heute notwendig sind.
Bildende Künstlerinnen, die ihre künstlerische Ausbildung abgeschlossen haben und über einige Jahre freier Berufserfahrung verfügen, können sich für das Programm bewerben. Die Auswahl aus den jährlich rund zweihundert Bewerbungen trifft eine externe und jährlich wechselnde Fachjury. Das Programm wird von der Berliner Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales und Frauen finanziert und zusätzlich durch Mittel des Europäischen Sozialfonds unterstützt.

Goldrausch reagiert seit seiner Gründung auf die veränderten Berufsbedingungen Bildender Künstler, die sich heute in einem komplizierten Geflecht des Kunstbetriebs etablieren müssen, in dem die eigene künstlerische Position und Lebenssituation, kunsthistorische und kunsttheoretische Plazierung sowie öffentliche Vermittlung und ökonomische Vermarktung ineinander greifen. Das Kursangebot verfolgt den Anspruch, dass erst ein klares künstlerisches Selbstverständnis und eine genaue Positionsbestimmung es erlauben, in diesem Betrieb zur Akteurin statt zum Objekt zu werden. Die Kurse bieten dem entsprechend eine Mischung aus berufspraktischem Wissen und Theorie. Am Ende eines jeden Kurses steht eine Ausstellung mit begleitenden Einzelkatalogen der Künstlerinnen.
Nach zwölfjähriger erfolgreicher Praxis und einer evaluierenden Studie ist belegt, dass das Goldrausch-Programm erfolgreich dazu beigetragen hat, die Präsenz von Künstlerinnen in der Öffentlichkeit zu stärken. Es zeigt sich als „Treibhaus" für streitbare Künstlerinnen, als „Arena" für Auseinandersetzung.
Anlässlich des Jubiläums hat die Projektleiterin und Initiatorin des Goldrausch Künstlerinnenprojektes, Dr. Anne Marie Freybourg, die Ausstellung „Intime Expeditionen" zusammengestellt. Die Ausstellung mit dem Untertitel „Das Schöne, das Intime, die Neugierde" setzt einen Akzent contra einer sozialen Vereinnahmung der Künste und pro der klassischen Aspekte des Ästhetischen. 23 Künstlerinnen, aus dem Pool der 180 ehemaligen Teilnehmerinnen, zeigen Positionen, die sich der Forschung und Recherche über Intimität und Schönheit widmen, bzw. die Recherche selbst mit intimen Strategien verfolgen.

„Das Schöne und das Intime kennzeichnen Kernpunkte des Ästhetischen, die im künstlerischen Prozess glücken mögen, aber wie das Gelingen einer Expedition nicht vorauszusagen sind. Die Künstlerinnen haben ferne und nahe Kontinente erforscht, die Behausung der Menschen, den privaten Raum besucht, sich der entrückten Natur angenähert, das Forschen und unsere Erkenntnischancen betrachtet, die Sehnsüchte, die Lust und deren Geschichten recherchiert. Die Künstlerinnen sind mit Neugierde und Forschungseifer aufgebrochen und breiten in der Ausstellung die höchst aktuellen Erfahrungsberichte über ihre Reise zum Intimen und Schönen aus."(Anne Marie Freybourg)

Die Ausstellung „Intime Expeditionen" war bei Beteiligung der gleichen Künstlerinnen, aber in anderer Werkauswahl vom 23. Juni bis 5. August 2001 bereits im Badischen Kunstverein Karlsruhe zu sehen. Einige der Teilnehmerinnen erarbeiten neue Beiträge für die Präsentation im Haus am Waldsee.
Auch diese Ausstellung im Haus am Waldsee wurde ausschließlich durch Drittmittel ermöglicht, die der Initiative der Kuratorin und Projektleiterin, Dr. Anne Marie Freybourg zu verdanken sind. „Intime Expeditionen" wurde finanziert mit Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und des Kunstfonds Bonn. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie im Internet unter

www.hausamwaldsee-berlin.de und www.qoldrausch-kuenstlerinnenprojekt.de

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