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Einzelausstellung: Jarmo Mäkilä - Kinderkreuzzug (vorbei)

12 Juni 2010 bis 16 Juli 2010
  Jarmo Mäkilä -  Kinderkreuzzug
Jarmo Mäkilä: Grabesstille, 2010, Öl auf Leinwand, 203 x 151 cm
 
www.galerie-schultz.de Galerie Michael Schultz

Galerie Michael Schultz
Mommsenstr. 34
10629 Berlin
Deutschland (Stadtplan)

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tel +49-(0)30 - 31 99 13 0
www.galerie-schultz.de


Jarmo Mäkilä - Kinderkreuzzug

Jarmo Mäkilä wird mit "Kinderkreuzzug" das erste Mal seine Arbeiten in Berlin ausstellen und die Galerie Michael Schultz freut sich sehr, einem der wichtigsten zeitgenössischen Künstler Finnlands, den Rahmen dafür bieten zu können.

Jarmo Mäkilä wurde 1952 in Rauma geboren und studierte an der Finish Academy of Fine Arts in Helsinki, wo er später unter anderem auch unterrichtete. Der Künstler ist inzwischen in vielen Einzelausstellungen gewürdigt worden, darunter Ende 2008 mit "The Mens's Room" im Helsinki City Art Museum.

In dieser Ausstellung haben sich bereits wesentliche Elemente abgezeichnet, die auch die Arbeiten prägen, die hier präsentiert werden. Waren zu Beginn seines künstlerischen Schaffens Arbeiter-sujets und später Popkultur und Konsum seine Themen gewesen, so befasst sich der Künstler seit einigen Jahren intensiv mit der eigenen Biographie.

Insbesondere die Wandlung vom Kind zum Mann beschäftigt Jarmo Mäkilä, die Erinnerungen, die dabei zurück bleiben und wie sie den Erwachsenen prägen. Dies thematisiert er in zwei Serien, die mit einander in Dialog treten. In der einen ist meist eine Gruppe von Jungen zu sehen, die draußen ihrem Spiel nachgehen. Doch nicht unschuldig, sondern unheimlich wirken die Szenen, zum einen, weil die Kinder nur ein Kind zu sein scheinen, mehrfach ins Bild gesetzt, zum anderen, weil diese Multiplen meist zerstörerischen Unternehmungen nachgehen.

Die zweite Serie hat den erwachsenen Mann zum Thema. Meist nackt, meist nur in Gesellschaft von Hunden, findet er sich in heruntergekommenen Interieurs wieder. Doch bei näherem Hinsehen kann der Betrachter oftmals ein kleines Kind, oder ein Puppe entdecken. Versteckt in einer Ecke oder hinter einer Maske geben diese heimlichen Protagonisten den Szenen eine Wendung ins Traumhafte, die auch den Kinderbildern innewohnt.

Es ist diese Mischung von hartem Realismus und phantastischen Imaginationen des Unterbewussten, die den Betrachten magisch in ihren Bann zieht.

Begleitend erscheint ein Katalog mit Text von Christoph Tannert.

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