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Gruppenausstellung: Jochen Rindt - Memorial (vorbei)

2 November 2007 bis 24 Februar 2008
  Jochen Rindt - Memorial
Presse Plakat
 
  Werkstadt Graz

Werkstadt Graz
sporgasse 20
8010 Graz
Österreich (Stadtplan)

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tel +43 (0)316 - 818 30 6
werkstadt.at


JOCHEN RINDT - MEMORIAL

Eröffnung: 1. November 2007

Dauer: 2. November 2007 - 24. Februar 2008

Eine Kooperation von stadtmuseumgraz und WERKSTADT GRAZ
Kuratiert von Joachim Baur.

Auf Einladung des stadtmuseumgraz durch Direktor Dr. Otto Hochreiter erarbeitet die WERKSTADT GRAZ im Rahmen der Reihe "WELTENbürgerInnen" ein Ausstellungs- und Medienprojekt zum berühmten Grazer JOCHEN RINDT.

Wir haben ein über das Stadtmuseum Graz hinausreichendes Jochen Rindt Memorial errichtet, das in einer Art "quantenphysikalischer Arbeitsweise" in unterschiedlichen Bedeutungen, Medien und Sinnzusammenhängen "Elementarteilchen" miteinander verbindet. Die Schaffung einer Struktur und die Wechselwirkung dieser einzelnen Teile war dabei von außerordentlicher Bedeutung. Mit dem alchemistischen Anspruch von einer sich selbst überwindenden Natur sind wir auf schwere Elemente, auf Flüssigkeiten und Kristalle, auf Empfindungen und Gefühle, auf Bewusstsein, auf Mythen, auf wissenschaftliche Theorien und Kunstwerke gestoßen, die uns die Bedeutung eines Memorials und die wesentliche Definition von Kreativität erklärten.

Das Phänomen Jochen Rindt ermöglicht daher eine Überwindung von scheinbar voneinander getrennten Bereichen. Jochen Rindt durchbricht als "Popstar" Grenzen der Medien und etabliert seine eigene "Marke". Die Grenze zwischen Arbeit und Leben verwischt sich im Leben von JOCHEN RINDT und bietet uns 37 Jahre nach seinem Tod immer noch eine solide Basis einer faszinierenden Darstellung im Zeitalter einer komplexen Mediengesellschaft. Das Phänomen JOCHEN RINDT ist daher auch kulturübersteigendes Zivilisationsphänomen.
In seinem hohen Anspruch an sich selbst überwindet er den Sportbereich und findet sich mit dem Popstar Andy Warhol auf einer Ebene: "Na, wie das so ist, auf der einen Seite war es wunderbar, und auf der anderen Seite war es wirklich schlecht ...", Jochen Rindt über die Verschmelzung des Rennfahreres mit dem Rennwagen. "Ich würde gerne eine Maschine sein" dokumentiert Andy Warhol das neue ästhetische Empfinden der Pop-Art.

In seiner letzten Sendung aus der legendären Radioreihe "Schalldämpfer" spricht Axel Corti wenige Tage vor seinem Tod im Dezember 1993 die Worte: "Wir wissen es ja oft nicht, dass wir im Schweren sind bis über die Knie - bis an die Brust - bis ans Kinn (sagt Rainer Maria Rilke) - aber sind wir denn im Leichten froh - sind wir nicht fast verlegen im Leichten. - Unser Herz ist tief - aber wenn wir nicht hineingedrückt werden, gehen wir nie bis auf den Grund - und doch : man muß auf dem Grund gewesen sein - darum handelt es sich."

Dieses erfolgreiche Forschungsprojekt bewirkte die Gründung eines mit elektronischen Bausteinen errichteten JOCHEN-RINDT-MUSEUM (http://jochen-rindt-museum.org) und ermöglicht es Ihnen an der Errichtung dieses Memorials mitzuwirken.


Künstlerliste - Ausstellung:

Bazon BROCK, Gustav TROGER, G.R.A.M., Franz WEST, Heimo ZOBERNIG, Jack BAUER, Joseph BEUYS, Anna JERMOLAEWA, Anton HERZL, Josef SCHÜTZENHÖFER, Peter SCHWARZENBERG, Josef KLAMMER, Clemens FÜRTLER, David STARETZ, Josef TAUCHER, Hans HOLLEIN, Ingeborg STROBL, David MOISES, Andreas LEIKAUF, Leo SCHATZL, Barbara B. EDLINGER, Timm ULRICHS, Peter WEIBEL, Wolfgang PHILIPP, Max GANSBERGER

Künstlerliste - Ausstellung / DVD-Beiträge von:

Gottfried BECHTOLD, Pirmin BLUM, Barbara B.EDLINGER, G.R.A.M., Thelma HERZL, Hans HOLLEIN, Alexandra HERZOG, Erich KASZAY, Josef KLAMMER, Alfred KOLLERITSCH, Andreas LEIKAUF, Helmut MARKO, David MOISES, Kurt KLADLER, Werner SCHWAB, Ingeborg ORTHOFER, Joachim BAUR, David STARETZ, Ingeborg STROBL, Gustav TROGER, Peter WEIBEL, XXkunstkabel, Markus HASLINGER

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