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Einzelausstellung: John M Armleder - late (vorbei)

19 November 2011 bis 3 März 2012
  John M Armleder - late
 
www.galeriethoman.com Galerie Elisabeth & Klaus Thoman

Galerie Elisabeth & Klaus Thoman
Seilerstätte 7
1010 Wien
Österreich (Stadtplan)

E-Mail senden
tel +43 151 - 20 840
www.galeriethoman.com


Eröffnungsausstellung Galerie Elisabeth & Klaus Thoman Seilerstätte 7, 1010 Wien. Das prächtige Gründerzeithaus mit fünf Portalfenstern Weihburggasse und fünf Portalfenstern Seilerstätte bietet uns in bester Wiener Innenstadt Geschäftslage knapp 300 qm ebenerdige hohe, helle Ausstellungsfläche.

Nach seiner ersten Ausstellung bei uns 2009 in Innsbruck eröffnen wir unsere Wiener Galerie mit John M Armleder late Eröffnung Sa 19.11.2011 12h.

John M Armleder ist anwesend. Es spricht Adolf Krischanitz. Ausstellung bis 3.3.2012.

John M Armleder (*1948 Genf, lebt in Genf und New York, seit 1994 Professor an der Hochschule für Bildende Kunst Braunschweig) ist Performer, Maler, Bildhauer, Kritiker, Kurator und Verleger. Er zählt zu den wichtigsten und einflussreichsten Konzeptkünstlern der Gegenwart. Sein unverwechselbares, vielschichtiges Oeuvre aus Skulpturen, Malereien, Zeichnungen, Happenings, Installationen und Videoarbeiten ist seit je gekennzeichnet von ständiger Auseinandersetzung mit der modernen Kunstgeschichte und der Hinterfragung des Kunstbegriffs. Zahlreiche internationale Ausstellungen u.a. 1986 Biennale Venedig, 2000 Museum of Modern Art New York, in Österreich 1993 Secession Wien und 2001 Kunstraum Innsbruck, 2010 John M Armleder Leuchtet Ein Lokremise/ Kunstmuseum St. Gallen, 2011 Away Peggy Guggenheim Collection Venedig.

Ursprünglich aus der Fluxus-Bewegung der 1960er Jahre kommend, prägt Armleder in den Folgejahren die Kunstströmungen mit. Internationale Bekanntheit erlangt der Künstler ab 1979 durch seine Furniture Sculptures: Er kombiniert Möbel, Lampen oder Musikinstrumente mit abstrakter, monochromer oder geometrischer Malerei und thematisiert damit die Kunstwürdigkeit von Alltagsobjekten.

Konsequent inkonsequent arbeitet John M Armleder an einem Kunstbegriff, bei dem die Wertigkeiten der Kunst permanent in Frage gestellt werden. Seine Strategie des Crossover, jener Überblendung der Sphären von Hochkultur und Warenhaus, macht ihn zu einem Wegbereiter für die Gegenwartskunst. Mit einer unvergleichlichen Leichtigkeit verbindet sich in John M Armleders Schaffen Kunststil mit Lifestyle, trifft der entäußerte Formenschatz der historischen Moderne auf aktuelle Massenkultur. Diese „Jongleurakte zwischen Trivialität und verfeinerter Ästhetik" (Bernhard Bürgi) verlieren sich indes nicht im zweckfreien Spiel, sondern führen einen raffinierten Diskurs über die Spielregeln von Kunst und Kunstbetrieb oder um John M Armleder selbst zu zitieren: Denn das ist genau der Antrieb, ein Kunstwerk überhaupt zu schaffen, was für mich ein ständiger Anlass zum Staunen ist. Ausschnitt Pressetext John M Armleder Leuchtet Ein Kunstmuseum St. Gallen/ Lokremise

Als Eröffnungsausstellung für unsere Wiener Galerie konzipiert Armleder unter dem Titel late eine Schau, die unter anderen die furniture sculpture Jelinek - eine minimalistisch geometrische Malerei mit links und rechts davon je einem Neonluster aus dem Wiener Café des Namens - zusammenführt mit schlank hochformatigen Schüttbildern, Skulpturen aus lapidaren Tischen oder benutzten aufgerollten Spannteppichen, geometrischen Bildern mit trompe-l'oeil Effekt und seinen aktuellsten Arbeiten, Glasskulpturen, entstanden für seine Ausstellung away in der Peggy Guggenheim Collection Venedig 2011, vor der Wandmalerei Clonus Again, dem im Rapport wiederkehrenden Abbild eines kopflosen comicartigen Clowns in rot, gelb oder blau.

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