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 Einladungskarte: Julia Jansen | | |
Julia Jansen
12. Januar 2007 - 17. Februar 2007
Julia Jansens künstlerische Auseinandersetzung zählt zu den interessantesten und eigenständigsten Positionen in der jungen Malerei.
Eine der wesentlichen Schnittstellen in ihrem Werk ist die Problematisierung und Thematisierung von Illusion und somit eine intensive Auseinandersetzung mit der facettenreichen Tradition des trompe l'oeil. Die künstlerische Transformation in ihrem Werk zwischen subtiler Verführung und kühler Distanz auf der Basis einer gleichermaßen reflektiert wie intuitiv anmutenden, facettenreichen Auslotung malerisch/zeichnerischen Möglichkeiten beeindruckt besonders.
Julia Jansen bezieht sich sowohl motivisch wie formal auf klassische Aspekte der Malerei. Hierbei greift die Künstlerin auf alltägliche Motive wie Zeitungs- oder Urlaubsfotografie zurück ebenso wie auch auf alte Malereitraditionen. In ihrem Bildern wird jene Sehnsucht und Skepsis erfahrbar, die der Malerei eine eigene Dynamik gegenüber der alltäglichen Flut technisch erzeugter Bilder verleiht.
(N.N. aus Kultur in NRW, Förderpreis des Landes 2004)
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