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Einzelausstellung: Julia Schrader - „Marshmallow" (vorbei)

18 April 2007 bis 16 Juni 2007
  Julia Schrader -  „Marshmallow
Julia Schrader
 
  Emmanuel Walderdorff Galerie

Emmanuel Walderdorff Galerie
Bismarckstraße 70
50672 Köln
Deutschland (Stadtplan)

E-Mail senden
tel +49-(0)221-80 11 82-4
www.walderdorff.net


Julia Schrader *Marshmallow*

Eröffnung:
Mittwoch, den 18. April 2007 von 18 bis 22 Uhr
Installation, Objekte, Zeichnungen

In der Rauminstallation „Marshmallow" kreiert Julia Schrader eine begehbare Phantasielandschaft mit Figuren, die uns aus der antiken Mythologie bekannt sind. Die gefürchtete Medusa, der Schrader die Schlangen aus dem Unterleib wachsen lässt, tritt in einen Dialog mit einem Pan ähnlichen Wesen. Ihre Akteure wirken in dieser unwirklichen Umgebung sehr zurückgezogen und in sich gekehrt, als ob sie in einer Art Trance Zustand wären. Wir bekommen die Chance in diese Welt einzutauchen, ohne jedoch mit ihnen kommunizieren zu können. Julia Schrader bezieht sich mit dieser Installation formal wie inhaltlich auf ihre frühere Miniatur-Arbeit „Landschaft". Greift man auf eine Formulierung der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zurück, die Schraders Kleinplastiken als eine „Parade von scheinbar einem LSD-Trip entsprungenen Fabeltieren" bezeichnet hat, befindet man sich nun mitten in einem solchen Trip.

Zudem ist es uns eine besondere Freude eines von Schraders neuen Porzellankleidern präsentieren zu können, dessen „Stoff" aus unglasierten Porzellanspitzen gewebt ist. Auf den ersten Blick sehen diese „Spitzenkleider" anschmiegsam und weich aus, wirken auf der anderen Seite wie Skelette organischer Strukturen und wenn die Spitzen nach Innen gekehrt sind, lassen sie an mittelalterliche Folterinstrumente denken. Über die letzten Jahre hinweg ist eine phantastische Reihe solcher Porzellanarbeiten entstanden, die auf absurde Weise das filigran-zerbrechliche Material mit Kleidung verbinden und es somit ins Extrem tragen.

Begleitend zeigen wir neue Zeichnungen von Julia Schrader. Vor zwei Jahren hat sie damit begonnen ihre sonst skulpturalen Phantasiemischwesen in Buntstiftzeichnungen umzusetzen, die sich durch ihren naiven Zeichenstil auszeichnen. Schrader lässt auch in diese Werkgruppe ihr allgegenwärtiges Arbeitsmerkmal, die Oberflächenstruktur, einfließen.

Ausstellungsdauer: bis 16.06.2007

Die Galerie ist Dienstag bis Freitag von 11 bis 13 & 14 bis 18 Uhr und Samstag von 11 bis 15 Uhr geöffnet. Termine außerhalb der Öffnungszeiten sind nach Vereinbarung möglich.

Weitere Informationen zu Julia Schrader finden Sie unter: www.walderdorff.net

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